Mann in eingestürzter Erdhöhle begraben
Ein 24-jähriger Mann verstarb Freitagmittag in der Rostocker Gartenstadt, als eine selbst gegrabene Höhle über ihm zusammenstürzte und ihn begrub
20. April 2018
Am Freitag ereignete sich in der Rostocker Gartenstadt gegen 12:30 Uhr ein tragischer Unglücksfall, in deren Folge ein junger Mann verstarb.
Nach ersten Erkenntnissen befand sich der 24-jährige Mann mit seinem Kumpel auf einer Parzelle einer Kleingartenanlage in der Straße Am Kringelgraben. Hier gruben sie gemeinsam eine Erdhöhle bis in eine Tiefe von mindestens zwei Metern, jedoch ohne das Erdreich abzustützen. Während sich der junge Mann grabend in der Höhle befand, stürzte die Erde über ihm zusammen und verschüttete das Opfer. Sein Kumpel bemerkte dies und informierte sofort die Rettungskräfte.
Trotz des sofortigen Einsatzes aller Kräfte und Mittel der Rostocker Feuerwehr konnte der verschüttete Mann nur noch leblos geborgen werden. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Sein Kumpel erlitt einen Schock und musste durch die Rettungskräfte medizinisch versorgt werden.
Die Kriminalpolizei hat sofort die Ermittlungen aufgenommen. Im Fokus steht hierbei auch, welchem Zweck die gegrabene Höhle dienen sollte. Der unter Schock stehende Kumpel des verstorbenen Rostockers konnte hierzu noch nicht befragt werden.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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