Erster „Markt am Meer“ in der Yachthafenresidenz Hohe Düne

Regionales Handwerk und Feinkost in der Bootshalle der Yachthafenresidenz

1. August 2011, von
Petra Langschwager ("Wolllotti") spinnt reine Schafswolle
Petra Langschwager ("Wolllotti") spinnt reine Schafswolle

Am Sonntagnachmittag konnten Einheimische und Touristen im Ostseebad Warnemünde einen seltenen Gast bewundern, die Sonne. Viele zog es daher an den Strand oder an die Uferpromenade. Einige verließen jedoch Warnemünde mit der Fähre, um den ersten „Markt am Meer“ in Hohe Düne zu besuchen. Denn die Bootshalle der Yachthafenresidenz bot nicht nur etwas Schatten, sondern auch viele sehenswerte Stände.

Auerochsen-Spezialitäten "Eidertaler" aus Schleswig-Holstein
Auerochsen-Spezialitäten "Eidertaler" aus Schleswig-Holstein

In einem schönen Ambiente, mit Essen auf der Galerie und langsamer Musik, konnten sich die Besucher ein Bild von den angebotenen, meist regionalen Produkten machten. Neben Kunst und Handwerk gab es Feinkost, die sich auch größtenteils auf der Speisekarte des Ostsee-Hotels befindet. Wie die Fleischspezialitäten von „Eidertaler“. Sie stammen ausschließlich von Auerochsen, die in den schleswig-holsteinischen Eidertalauen leben. Vor zwei Jahren stellte „Eidertaler“ auf der „Bio erleben!“-Messe seinen Auerochsen-Burger vor, der seitdem in der Yachthafenresidenz zubereitet wird. Den hatte Mitarbeiter Sönke Beckmann heute allerdings nicht dabei, dafür eine Auswahl an Wurstprodukten. „Wir achten streng auf ökologische Landwirtschaft. Die Ochsen werden nicht zugefüttert und nur im Herbst geschossen“, erläuterte Beckmann.

An diesem Brett entsteht einer der Wollschals von Christian Thun
An diesem Brett entsteht einer der Wollschals von Christian Thun

Beim „Markt am Meer“ sollten vor allem regionale und nachhaltig oder biologisch hergestellte Produkte präsentiert werden. Neben Fisch und Fleisch zum Beispiel auch Bio-Gemüse und Marmelade. Zwischen den Feinkostständen befanden sich Künstler und Handwerker, die ihre Sachen nicht nur verkauften, sondern teilweise auch zeitgleich herstellten. Am Stand von Christian Thun knüpfte Mitarbeiterin Anja gerade Fransen an einen Wollschal. „Leider denken bei diesem Wetter viele noch nicht an den Winter“, bemerkte ihr Kollege Erik. Dabei eignen sich die in leuchtenden Farben strahlenden Schals auch für einen kühlen Sommerabend. Sie werden in einem Verfahren hergestellt, das aus Südamerika kommt und bei dem die Wollfäden um Nägel gewickelt werden, die auf einem Holzbrett befestigt sind. „Das dauert ungefähr zwei Stunden und ist je nach Wollart mehr oder weniger schwierig“, so Erik.

Auch vor der Bootshalle gab es noch ein paar Stände zu bewundern
Auch vor der Bootshalle gab es noch ein paar Stände zu bewundern

Bei den vielen unterschiedlichen Angeboten des „Markts am Meer“ war sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei – bezogen auf die Probierhäppchen an den Feinkostständen auch im wahrsten Sinne des Wortes. Die nächsten Termine sind bereits festgelegt. Am 14. August sowie am 2. Oktober können sich die Besucher von der Vielfalt überzeugen, die Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Feinkost und Kunsthandwerk zu bieten hat. Der „Markt am Meer“ wird dann wieder in der Bootshalle der Yachthafenresidenz Hohe Düne stattfinden.

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