9. Lichtwoche in Rostock geht zu Ende

Tanz, Artistik und Feuerwerk zum Abschluss der Lichtwoche 2010

7. November 2010, von
Jugendkunstschule Arthus
Jugendkunstschule Arthus

Wer sich im Laufe dieser Woche in die Rostocker Innenstadt verirrte, der fand eine bunt erleuchtete Kröpeliner Straße inklusiv Neonbäumen vor, schließlich war es wieder Zeit für die Lichtwoche der Stadtwerke Rostock AG. Nach knapp einer Woche ging diese am gestrigen Abend schon wieder viel zu schnell zu Ende, aber natürlich nicht ohne ein großes Finale aus Bühnenshows und Feuerwerk.

Breakdance bei der 9. Rostocker Lichtwoche
Breakdance bei der 9. Rostocker Lichtwoche

Im Laufe der Woche gab es bereits viel zu erleben im Rahmen der Veranstaltung. So reichte das Programm von Vorträgen wie „Kräuter im Licht“, über die Buchpremiere des neuen Rostocker Zorenappels bis hin zu Ausstellungen wie Keine Kunst ohne Licht und musikalischen Beiträgen bei „Kunst auf der Treppe“.

Seit Freitag wurde darüber hinaus ein Showprogramm auf dem Universitätsplatz geboten, das mit Puppentheater und Feuershow Jung und Alt begeistern konnte.

Selbstverständlich gab es gegen die Kälte auch Glühwein bzw. Kinderpunsch für die Kleinen. Dieser wurde wie in den Vorjahren für einen guten Zweck verkauft und am Ende durften sich die Veranstalter über eine Rekordeinnahme von über 4.000 Euro freuen.

Flugträumer bei der Rostocker Lichtwoche
Flugträumer bei der Rostocker Lichtwoche

Für das große Finale am Samstag wurde die Bühne dann noch einmal zum Zentrum des Geschehens. Das Programm reichte von Tanzvorführungen über Percussion Rhythmen bis hin zu Artistik.

So präsentierte z.B. die Jugendkunstschule Arthus e.V. Rostock eine Reihe großartiger Tänze. Auch eine wirklich beeindruckende Breakdance-Aufführung gab es zu bestaunen. Kein Wunder, immerhin hat einer der Tänzer bereits einen Weltmeistertitel in der Kategorie Hip-Hop gewonnen.

Anschließend führten Ruben und Sebastian, die Flugträumer, eine Feuershow der Extraklasse vor. Egal ob alleine mit bis zu fünf oder zu zweit mit bis zu sieben brennenden Keulen jonglierend gelang es ihnen das Publikum völlig in ihren Bann zu ziehen. Erst recht als sie, einer auf den Schultern des anderen stehend, mit auf beiden Seiten brennenden Stäben hantierten.

Movimento: Samba-Rhythmen auf der Lichtwoche 2010
Movimento: Samba-Rhythmen auf der Lichtwoche 2010

Movimento heizte den Zuschauern mit brasilianischen Percussioninstrumenten ein. Die größtenteils aus Studenten bestehende Gruppe hat inzwischen auch schon ihre erste CD mit dem Titel „Offbeat“ aufgenommen.

Samba de Brasil, Lichtwoche Rostock 2010
Samba de Brasil, Lichtwoche Rostock 2010

Nachdem es von Movimento die Samba Rhythmen zu hören gab, wurde von den Tänzerinnen von „Samba de Brasil“ anschließend das visuelle Pendant dazu präsentiert. So kam trotz der kühlen Temperaturen ein Stück Sommer zurück nach Rostock. Vielleicht sollten beide Gruppen einmal über eine Zusammenarbeit nachdenken.

Das große Finale der Veranstaltung war aber das Barockfeuerwerk, das das Hauptgebäude der Universität in den verschiedensten Farben erstrahlen ließ und auch vielen der Zuschauer leuchtende Augen bereitete. Es war der krönende Abschluss einer gelungenen Woche.

Rostock darf sich nun auf das Jubiläum im nächsten Jahr freuen und da Bilder ohnehin mehr als Worte sagen, gibt es hier noch einige Impressionen vom gestrigen Abend zu sehen.

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2 Kommentare

  • Frank sagt:

    Ja leider ist die Lichtwoche vorbei – ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
    Hier ein paar Schnappschüsse vom Klosterhof in der Lichtwoche.
    http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/11/13/lichtwoche-rostock-2010-in-der-nahe-des%C2%A0klosterhofes/
    Eure Berichte sind immer schnell und präzise – Respekt, Frank

  • Thekla sagt:

    Oh Mensch, sind das die Flugtraumer aus Berlin von denen das Bild da oben ist?
    Ich hab die Mal auf einem Fest im Britzer Garten geshen was von einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft organisiert wurde. Die sind toll. An dem Abend sind sie zu 5 oder sechst aufgetreten mit einer Nummer am Luftring und brennendem Schwungseil. War eine ziemlich spekatukäre Angelegenheit. Und dann noch als Abschluss ein grosses Höhenfeuerwerk – aber das war nicht von den Flugtraumern organisiert sondern von der Wohnungsbaugesellschaft. Hat aber wunderbar zusammengepasst.
    Kann ich nur empfehlen die Jungs / Mädels

    Jetzt seh ich gerade das der Beitrag ja schon etwas älter ist. Wie auch immer – jetzt hab ich schon so viel getippt – dann sende ich ihn trotzdem mal ab.
    gruss Thekla

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