Schausteller sagen Nein zu Theaterneubau am Bussebart

Schausteller kämpfen für Erhalt des Rostocker Weihnachtsmarktes an der Fischerbastion

3. April 2013, von
Die Schausteller des Ostermarktes sprechen sich gegen einen Theaterneubau am Bussebart aus
Die Schausteller des Ostermarktes sprechen sich gegen einen Theaterneubau am Bussebart aus

Mit großen roten Plakaten bekräftigen die Schausteller des Ostermarktes ihre Haltung zu einem neuen Theaterstandort in Rostock: „Theater ja, Nein zum Standort Bussebart/Fischerbastion.“

„Wenn der Theater-Neubau in unserer Stadt auf den Bussebart bzw. die Fischerbastion kommt, ist die berufliche Existenz der Schausteller gefährdet und der berühmte Rostocker Weihnachtsmarkt – Wahrzeichen der Stadt und Publikumsmagnet für Hunderttausende Besucher jährlich – wird erheblich schrumpfen“, teilt Marlies Urbigkeit vom Schaustellerverband Mecklenburg-Vorpommern mit.

Nachdem die Stadtverwaltung letzte Woche Ergebnisse zu Untersuchungen aller drei bisher im Gespräch befindlichen Theaterstandorte vorlegte und sich dabei für einen Neubau im Bereich Bussebart oder Christinenhafen aussprach, sehen sich die Schausteller abermals dazu veranlasst, in die Offensive zu gehen.

Am Freitag, dem 5. April, wollen sie ab 11 Uhr auf dem Neuen Markt im Rahmen einer Demonstration der deutschen und europäischen Schaustellerverbände mit Traditionsfahnen für den Erhalt des Rostocker Weihnachtsmarktes kämpfen.

Am 15. Mai entscheidet die Bürgerschaft, ob sie der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung folgt und sich bei der Suche nach einem Standort für ein neues Theater auf den Bussebart und den Christinenhafen konzentriert. Die SPD-Fraktion hat sich bereits für einen Theaterneubau am Bussebart ausgesprochen und will entgegen der Verwaltung auf einen städtebaulichen Wettbewerb für den Stadthafen verzichten.

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