Fahrradfahrer nach Unfall schwer verletzt

En Radfahrer wurde heute Mittag in der Hamburger Straße beim Zusammenstoß mit einem abbiegenden Pkw schwer verletzt

16. Juni 2020
Fahrradfahrer nach Unfall schwer verletzt
Fahrradfahrer nach Unfall schwer verletzt

Am 15. Juni kam es gegen 12 Uhr in Rostocker Reutershagen auf Höhe der Hamburger Straße / Ecke Kuphalstraße zu einem Verkehrsunfall. Daran beteiligt waren ein 29-jähriger Fahrradfahrer sowie eine 34-jährige Autofahrerin.

Nach bisherigen Angaben fuhr der Fahrradfahrer zügig entlang der Hamburger Straße in Richtung Innenstadt. Der Pkw befuhr ebenfalls die Hamburger Straße und wollte nach rechts in die Kuphalstraße abbiegen. Daraufhin kam es zum Zusammenstoß, bei dem sich der Radfahrer mehrere Verletzungen zuzog.

Der Radfahrer wurde vor Ort im Rettungswagen behandelt und schließlich mit schweren Verletzungen u.a. am Kopf in eine Klinik gebracht. Die Polizei nahm eine Verkehrsunfallanzeige auf.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Fahrrad (144)Hamburger Straße (12)Polizei (3796)Unfall (636)

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1 Kommentar

  • Gabi sagt:

    Wieder ein Verkehrsunfall. Wieder Hamburger Straße. Wieder ein Autofahrer, der beim Rechtsabbiegen die vorfahrtberechtigten Verkehrsteilnehmer missachtet. Erst am 15. nun am 19. Juni.

    Ist es immer nur das Fehlverhalten Einzelner? Dann wären Unfälle die absolute Ausnahme. Sie sind aber inzwischen so häufig, dass wir ihnen kaum noch Beachtung schenken.

    Infrastruktur beeinflusst das Verhalten und Unfallgeschehen
    Autofahrer, die von der schnurgeraden schnell befahrbaren Fahrbahn kommend rechts abbiegen, können über weite Kurvenradien mit hoher Geschwindigkeit fortfahren. Aber die menschlichen Sinnesorgane, der Bewegungsapparat und das Großhirn sind auf menschliche Geschwindigkeiten optimal ausgerichtet. Gehirnforscher wissen, dass nur ein kleiner Teil dessen, was sich in unserem Sichtfeld befindet, überhaupt bis in unser Bewusstsein vordringt. Ständig blenden wir Objekte oder Personen aus, selbst wenn die sich direkt vor unseren Augen befinden. Und je schneller der Mensch unterwegs ist, um so weniger nimmt er überhaupt von seiner Umgebung war. Besonders, wenn die Wahrnehmung nur über die Augen erfolgen kann.

    Wenn an diesen (und vielen anderen ähnlichen Kreuzungen) der Geh- und Radweg kontinuierlich durchgezogen wäre (holländisches Design) und ab- bzw. einbiegende Kfz über Rampen und schmälere Fahrbahn zum Langsamfahren und zur Aufmerksamkeit gezwungen wären, könnten viele sogenannte Abbiegunfälle vermieden werden.

    Jeden Arbeitstag fahre ich hier lang – und die Angst fährt mit. In 10 Jahren, allein zwischen Kunsthalle und Tschaikowskistraße (700 m), erlitt ich jetzt den 3. Unfall. Wie viele Menschen müssen erst zu Schaden kommen, bevor längst überfällige Maßnahmen ergriffen werden?

    Jeder, der die Regelungsmechanismen zwischen Fahrbahnbreite und Geschwindigkeit kennt, muss verantwortlich für die Folgen der Überdimensionierung und die daraus resultierenden Verkehrsunfälle sein.

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