Straßenbahn-Unfall an der Vorpommernbrücke

Bei einem schweren Unfall zwischen einer Straßenbahn und einem Lkw an der Kreuzung Am Strande/Warnowstraße gab es heute morgen zahlreiche Verletzte

26. April 2019
Straßenbahn-Unfall an der Vorpommernbrücke
Straßenbahn-Unfall an der Vorpommernbrücke

Bei dem Zusammenstoß eines Autotransporters mit einer Straßenbahn wurden heute Morgen insgesamt 25 Personen verletzt.
Die betroffenen Fahrgäste der Bahn erlitten hauptsächlich Schnittverletzungen, Prellungen und Abschürfungen. Eine ältere Frau wurde schwer verletzt. Bei ihr wurde im Rahmen der ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus ein Hüftbruch diagnostiziert. Der Fahrer des Autotransporters (64) blieb unverletzt.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 08:00 Uhr im Kreuzungsbereich Rövershäger Chaussee zur Warnowstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen holte der Lkw-Fahrer beim Linksabbiegen zu weit aus und rammte dabei die stadteinwärts fahrende Straßenbahn. In der Folge gingen über die gesamte Länge der Bahn die Scheiben zu Bruch. An beiden Fahrzeugen entstand insgesamt ein Schaden von ca. 50.000 Euro.

Infolge des Unfalls musste die Rövershäger Chaussee zunächst voll und später halbseitig gesperrt werden. Fünf Streifenwagenbesatzungen sicherten und untersuchten die Unfallstelle während sich die Rettungskräfte professionell um die Versorgung der Verletzten kümmerten. In einem gesondert bereitgestellten Bus wurden die Betroffenen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Die polizeilichen Ermittlungen zum konkreten Hergang und der Ursache des Verkehrsunfalls dauern derzeit noch an.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

Nach einem schweren Unfall heute (am 26. April 2019) zwischen einer Straßenbahn und einem LKW an der Kreuzung „Am Strande/ Warnowstraße“ und Einsatz von Rettungskräften wurden am Morgen alle Verletzten ins Klinikum Südstadt Rostock in die Notaufnahme gebracht.

Die Notaufnahme im Klinikum ist darauf sehr gut vorbereitet. „Alle notwendigen Ärzte und Pflegekräfte zur medizinischen Versorgung wurden bei uns im Klinikum informiert“, so Steffen Vollrath, Verwaltungsdirektor am Klinikum Südstadt.

„Mit einem Team von 15 Ärzten und Pflegekräften standen wir zur Massenaufnahme von Verletzten in der Notaufnahme bereit, um alle Verletzten medizinisch schnell und umfassend zu versorgen“, erklärt Prof. Jan Roesner, Ärztlicher Direktor am Klinikum Südstadt Rostock. „Bei dieser Art von Unfällen laufen hier im Klinikum festgelegte Algorithmen ab, das heißt wir sind der Lage, sofort darauf zu reagieren.“

Bei dem Unfall gab es einen Schwerletzten, zwei mittelschwer Verletzte sowie zwölf leicht verletzte Personen mit Prellungen und Schnittverletzungen. Eine schwangere Frau wurde nach dem Unfall zur Überwachung im Klinikum Südstadt Rostock aufgenommen. „Wir hoffen, dass alle leicht verletzten Personen heute noch das Klinikum verlassen können, und wünschen gute Besserung. Der schwerverletzte Patient wurde inzwischen operiert und wird bis zur vollständigen Genesung bei uns Klinikum bleiben“, so der Ärztliche Direktor.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle

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