Aida sagt weitere Kreuzfahrten ab

Die Rostocker Reederei Aida verschiebt den Neustart nach Beginn der Corona-Pandemie erneut – die erste Kreuzfahrt soll jetzt am 6. September 2020 ab Kiel erfolgen

10. August 2020, von
Aida sagt weitere Kreuzfahrten ab (Foto: Archiv)
Aida sagt weitere Kreuzfahrten ab (Foto: Archiv)

Eigentlich sollten die ersten Schiffe der Rostocker Reederei Aida längst wieder mit Passagieren auf der Nord- und Ostsee unterwegs sein. Geplant waren für den Neustart nach Beginn der Corona-Pandemie Kurzreisen, bei denen weder fremde Häfen angelaufen worden wären noch Landgänge auf dem Programm standen. Die Fahrten unter dem Motto „Leinen los mit Aida“ sollten mit reduzierten Passagierzahlen und strengem Hygienekonzept stattfinden. In einer zweiten Phase hatte Aida geplant, wieder ausländische Ziele in Europa in die Kreuzfahrten einzubinden.

Vor einer Woche sagte Aida diese ab Hamburg und Warnemünde geplanten Reisen kurzfristig ab – aufgrund einer fehlenden Freigabe des Flaggenstaates Italien, wie die Reederei erklärte. Die ersten Fahrten sollten jetzt am 16. August beginnen, doch heute wurden auch diese Kreuzfahrten gestrichen.

Aufgrund der aktuellen Lage verlängert Aida die Unterbrechung der Kreuzfahrtsaison ein weiteres Mal bis zum 30. September 2020. Davon ausgenommen sind Reisen ab Kiel mit Start am 6. September, sowie Kreuzfahrten mit der AIDAperla zu den norwegischen Fjorden am 12., 19. und 26. September 2020. Warnemünde taucht als Starthafen in den aktuellen Planungen nicht mehr auf.

In den nächsten Tagen sollen neue Protokolle und Verordnungen mit den verantwortlichen Behörden des Flaggenstaates Italien und der Klassifikationsgesellschaft geprüft werden, um diese „im Sinne eines verantwortungsvollen Neustarts an Bord der AIDA Schiffe umzusetzen“, heißt es in einer Presserklärung.

Am 22. Juli hatte Aida Besatzungen für ihre Schiffe AIDAperla, AIDAmar und AIDAblu über den Regionalflughafen Rostock-Laage aus Jarkata und Manila einfliegen lassen. Elf dieser Crewmitglieder wurden kurz darauf positiv auf das Coronavirus getestet.

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