Anti-Graffiti-Projekt gestaltet Durchgang am S-Bahnhof Parkstraße

Mit einem professionellen Graffito wurde die Unterführung am S-Bahnhof Parkstraße neu gestaltet, nachdem sie zuvor von straffällig gewordenen Jugendlichen gereinigt wurde

17. Oktober 2016
Anti-Graffiti-Projekt gestaltet Durchgang am S-Bahnhof Parkstraße (Foto: Hansestadt Rostock)
Anti-Graffiti-Projekt gestaltet Durchgang am S-Bahnhof Parkstraße (Foto: Hansestadt Rostock)

Über eine mit einem professionellen Graffiti gestaltete Unterführung können sich nun die Anwohner der Parkstraße sowie Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel freuen. Wo seit dem 9. Juli 2016 die Flächen zuerst durch straffällig gewordene Jugendliche von Schmierereien und Kleberesten befreit worden sind, ist nun eine professionell gestaltete Fläche zu erleben.

Zu sehen sind Motive des Graffitikünstlers Sebastian Volgmann, der unter dem Titel „Sport- und Universitätsstadt Hansestadt Rostock“ das vielfältige Leben in der Stadt darstellt. Zentraler Punkt ist der S-Bahnhof als Verkehrsknoten und Station für Fahrten zum Strand, zu Sportstadien und zum Uni-Campus.

„Wir haben von vielen Passanten große Zustimmung für die Gestaltung und den Stil der Motive erhalten. Trotz der Eile, in der sich Reisende befanden, wurde aus der Begeisterung heraus oft das Smartphone hervorgeholt, um die Motive festzuhalten“, berichtet Hans-Joachim Engster, Leiter des kommunalen Präventionsrates.

Das Hauptaugenmerk lag bisher allein auf der Beseitigung von illegalem Graffiti durch straffällig gewordene Jugendliche bzw. Heranwachsende, die durch Vandalismus im Stadtgebiet auffällig geworden sind.

Mit der Neugestaltung als Präventionsmaßnahme hat das Gremium erstmals im Rahmen des Anti-Graffiti-Projektes einen neuen Weg beschritten, um das Stadtbild nachhaltig zu verbessern. Initiiert und finanziert ist das Projekt durch den Kommunalen Präventionsrat der Hansestadt Rostock in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG. Die Gestaltung soll in dieser Woche abgeschlossen werden.

Quelle & Foto: Hansestadt Rostock, Pressestelle

Schlagwörter: Graffiti (47)

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1 Kommentar

  • Marcel Loveangel sagt:

    Das ist sehr schön gemacht worden. Ich habe da eine Bitte. Könnte man das nicht auch am Hohlbeinplatz machen wo jetzt an der einen Stelle hinten wo der Fahrrad und Rollstuhlaufgang ein satanistisches zeichen gesprayt wurde. Sowie an der Treppe sieht es sehr unschön noch aus. Ich wünsche mir das dies auch da statt findet und die Bösen Sachen da entfernt werden. Ich wünsche mir auch, das unser Bahnhof in Lüttenklein unten der Tunnel mal komplett neu gestaltet wird und sich wirklich da auch was tut und schöne kunstwerke entstehen so wie es auch am durchgang in Warnemünde Werft gemacht wurde. Vielleicht kann man das ja verwirklichen. Mit lieben Grüßen der Liebesengel Marcel

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