Stadtautobahn vor Warnemünde halbseitig gesperrt
Stadtwerke setzen Fernwärmeerschließung von Warnemünde fort – Stadtautobahn wird für zwei Monate zur Baustelle
3. März 2012, von Olaf
Vom Ortseingang Warnemünde bis zur Höhe der Neustrelitzer Straße in Lichtenhagen ist die Stadtautobahn in Richtung Rostock seit dieser Woche gesperrt. In den nächsten beiden Monaten wird der Verkehr auf der 1,6 Kilometer langen Strecke einspurig über die Richtungsfahrbahn nach Warnemünde geleitet.
Zur Erweiterung des Fernwärmenetzes bis Warnemünde lassen die Stadtwerke Rostock in diesem Bereich neue Fernwärmeleitungen verlegen.
„Ziel ist es, die Bauarbeiten bis zum 5. Mai 2012 abzuschließen“, erklärt Thomas Schneider, Sprecher der Stadtwerke. Die beginnende Urlaubssaison soll so nicht beeinträchtigt werden. Auch der Nahverkehr werde unter den Bauarbeiten nicht leiden, versichert Schneider: „Mit der RSAG wird eine Nothaltebucht für den Linienverkehr abgestimmt.“
Auf Behinderungen müssen sich jedoch die Radfahrer einstellen. Eine teilweise Einschränkung des Radweges zwischen dem Ostseebad und Lichtenhagen sei möglicherweise nicht zu verhindern, „soll jedoch minimiert werden“, so die Stadtwerke.
Parallel zu den Fernwärmeleitungen werden drei Schutzrohre für eine spätere Nutzung als 20 kV-Trasse verlegt. Auch der Wasser- und Bodenverband „Untere Warnow-Küste“ nutzt die Arbeiten für den Neubau einer Unterquerung der Stadtautobahn, die dem Laakkanal am Ortseingang Warnemünde Durchlass gewährt.
Im vergangenen Herbst wurde der erste, 384 Meter lange Bauabschnitt fertiggestellt. Noch in diesem Jahr soll ein Teil des Technologiezentrums an die Fernwärme angeschlossen werden. Im zweiten Bauabschnitt soll die Leitung dann 2013 auf vier Kilometer verlängert werden und bis zum Hotel Neptun reichen. Eine Erschließung der Mittelmole sowie des Wohngebietes am ehemaligen Güterbahnhof ist in der Zukunft ebenfalls möglich.
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