Rostocker Ranglistenturnier im Beachvolleyball 2011

3. Veranstaltung der Beachsaison 2011 „Am Waldessaum“

27. Juni 2011, von
Ranglistenturnier "Am Waldessaum"
Ranglistenturnier "Am Waldessaum"

Spiel, Satz und Sieg. Nur das vierte S fehlte am Sonntag. Doch auch ohne Sonne war die Stimmung super und die Spieler hatten Spaß.

Ich rede vom Beachvolleyball Ranglistenturnier auf der Unisportanlage „Am Waldessaum.“ Dabei ging es um wichtige Ranglistenpunkte, Geld- und Sachpreise und natürlich in erster Linie um die Freude am Sport.

Es ging um Punkte für die Landesmeisterschaft
Es ging um Punkte für die Landesmeisterschaft

Das Turnier am Wochenende war die 3. Station der Beachvolleyball-Landesmeisterschaften. Der Auftakt fand vor drei Wochen in Warnemünde statt und am letzten Wochenende flogen die Bälle in Graal-Müritz. Das Rostocker Stadtturnier fand erst zum zweiten Mal in dieser Form statt. Nachdem im letzten Jahr der INCHEZ-Cup witterungsbedingt abgesagt wurde, fungierte die Veranstaltung auch mit als Ersatz. In diesem Jahr stand sie von Anfang an auf dem Plan, sodass die Veranstalter ein volles Spielerfeld vermelden konnten.

Blick auf die drei Hauptfelder
Blick auf die drei Hauptfelder

20 Damenteams und 30 Männerduos kämpften auf den fünf Spielfeldern um Punkte. Der Vorteil der Anlage war der gute Schutz vor Wind durch die umliegenden Bäume. Außerdem konnten die Teilnehmer auch wieder direkt auf dem Gelände ihr Zelt aufschlagen. Zu gewinnen gab es wertvolle Meisterschaftspunkte und 500 Euro bei den Herren sowie 250 bei den Damen.

Alexander Behrendt und Dennis Neubart
Alexander Behrendt und Dennis Neubart

Auch Vorjahressieger Dennis Neubart aus Berlin war wieder mit dabei. Da sein eigentlicher Partner Alexander Behrendt privat verhindert war, sprang Andreas Weber aus Angermünde ein. Die beiden kennen sich schon lange und haben auch früher zusammen in der Halle gespielt. Nach einem aussichtsreichen Turnierstart gab es jedoch schnell eine Niederlage, sodass es am Ende nur für Platz 7 reichte. Trotzdem ist Neubart nicht enttäuscht: „Ich bin nicht hergekommen, um das Turnier zu gewinnen, sondern um gute Spiele zu machen und Spaß zu haben.“ Auch Weber lobte den sehr eigenen, familiären Charme des Wettkampfes.

Fabian Bünger und Marian Heldt
Fabian Bünger und Marian Heldt

Besser lief es für Mitveranstalter Fabian Bünger, der bei der Premiere vor einem Jahr Zweiter geworden ist. Nur weil noch ein Platz bei den Herren frei war, spielte er auch am Wochenende wieder mit. Er und sein Partner Marian Heldt aus Hamburg konnten dabei das Ergebnis bestätigen und mussten sich im Finale nur dem Duo Thiessenhusen/Darmer geschlagen geben, die nun mit genau 200 Punkten auf Platz vier der Gesamtwertung stehen. Beide Teams hatten vor dem Finale kein Spiel verloren.

Katja Joachim und Sandra Gutsche
Katja Joachim und Sandra Gutsche

Bei den Damen ging es ähnlich spannend zu. Sandra Gutsche, die mit dem VSV 06 Schwerin erst vor Kurzem deutscher Meister in der Halle wurde, ging mit ihrer Partnerin Katja Joachim an den Start. Auch für die beiden war es das erste gemeinsame Turnier in diesem Jahr. „Es ist beim Beachvolleyball besonders wichtig, sich auf seine Partnerin einzustellen“, sagte Katja Joachim. Auch die beiden Spielerinnen aus Schwerin lobten die tolle Atmosphäre und die gute Organisation. „Nur das Wasser fehlt uns hier ein bisschen.“

Beachvolleyball im Herzen Rostocks
Beachvolleyball im Herzen Rostocks

Für einen Platz auf dem Treppchen hat es aber auch für die beiden nicht gereicht, was vielleicht an der fehlenden gemeinsamen Beachvolleyballerfahrung gelegen haben könnte. Aber mit Platz 4 sind sie trotzdem nicht unzufrieden. In einem spannenden Finale konnten sich die Favoritinnen Henrike Höft und Franziska Kühn gegen Kathleen Knaute und Marie-Theres Antrack aus Warnemünde durchsetzen. Franziska Kühn konnte damit den Sieg vom letzten Jahr wiederholen, wenn auch mit einer anderen Partnerin.

Es scheint also, als ob sich das Ranglistenturnier „Am Waldessaum“ erfolgreich in der hiesigen Beachvolleyballszene etabliert hat. Die Spieler waren glücklich, die Zuschauer hatten Spaß und die Veranstalter waren zufrieden. Wenn jetzt noch die Sonne geschienen hätte, wäre alles perfekt gewesen. Aber man kann halt nicht alles haben.

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3 Kommentare

  • Alice sagt:

    Sehe ich das richtig: die Herren erhalten doppelt so viel Preisgeld wie die Damen? Wieso eigentlich?

  • Benno sagt:

    Mehr Männerteams, mehr Startgelder? Nur so eine Idee.
    Benno

  • André sagt:

    Hallo Alice.
    Es ist so wie Benno gesagt hat. Bei den Damen kamen Startgelder von 500 Euro, bei den Herren 750 Euro zusammen. Damit wurden bei beiden Geschlechtern 250 Euro der Gelder für Organisation etc. einbehalten und der Rest wieder ausgeschüttet.
    Gruß André

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