Hansa Rostock empfängt Kickers Offenbach

Gegen Offenbach will Hansa Rostock den Deckel zumachen und mit einem Dreier den endgültigen Klassenerhalt aus eigener Kraft einfahren

4. Mai 2013, von
Hansa Rostock empfängt Kickers Offenbach
Hansa Rostock empfängt Kickers Offenbach

„Erst wenn die Kuh wirklich vom Eis ist, dann können wir durchatmen“, hält Hansa-Trainer Marc Fascher vor dem Heimspiel gegen Kickers Offenbach den warnenden Finger hoch. Auch wenn der Klassenerhalt mit sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge kaum noch in Gefahr ist, soll der Sack heute endgültig zugemacht werden.

„Wir wollen zusehen, dass wir selber die drei Punkte einfahren, um selbst den Deckel drauf zu machen“, gibt Fascher die Marschroute für den drittletzten Spieltag der Liga vor. Mit einem Sieg wäre der Verbleib in der 3. Liga endgültig besiegelt und ein einigermaßen versöhnlicher Schlussstrich unter eine verkorkste Saison gezogen.

Ob es nach der Saison auch für den Cheftrainer in Rostock versöhnlich weitergeht, bleibt hingegen ungewiss. „Dass ich hier gerne Trainer bleiben möchte, das steht wohl außer Frage“, betont Fascher und würde mit Hansa gerne auch andere Ziele verfolgen als „nur“ den Klassenerhalt „Dafür ist mir die Kogge mal richtig ans Herz gewachsen.“

Ein „hartes Stück Arbeit“ erwartet der Hansa-Coach gegen die Kickers. Mit 37 Punkten (Platz 15) steckt Offenbach noch voll im Abstiegskampf. Zusammen mit der Insolvenzgefahr hänge „vieles am seidenen Faden, von daher hat das Spiel auf jeden Fall Brisanz.“ Für Fascher ist der Absturz von Offenbach, der die Mannschaft von den Spielerpersönlichkeiten hoch einschätzt, selbst eine Überraschung. Dass es „schon die Köpfe blockiert und die Beine schwer macht“, wenn es im Verein finanziell „drunter und drüber geht“, sei aber durchaus nachvollziehbar.

Verzichten muss Marc Fascher heute auf Philipp Klement, der nach einer Angina noch bis Sonntag krankgeschrieben ist. Ansonsten soll es „punktuell“ die eine oder andere Rotation geben – sowohl im Vergleich zum Remis in Saarbrücken als auch zum Landespokalhalbfinale beim FSV Bentwisch am Mittwoch. Bei der schwachen 3:2-Vorstellung „haben sich nicht so viele aufgedrängt“, umschreibt Fascher die wenig überzeugende Darbietung seiner Jungs beim Verbandsligisten, die ihm „sauer“ aufstieß und für einige Vier-Augen-Gespräche gesorgt hätte.

Zwischen sieben- und neuntausend Zuschauer werden am Nachmittag in der DKB-Arena erwartet, Anpfiff ist um 14 Uhr. Im Hinspiel musste sich Hansa Rostock in Offenbach mit 1:2 geschlagen geben.

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