Internationaler Klimastreik in Rostock
Über 4.000 Teilnehmer demonstrierten heute in Rostock für Kohleausstieg, Verkehrswende und einen stärkeren Einsatz der Politik gegen die Klimakrise
20. September 2019, von Olaf
Mehr als 4.000 Menschen demonstrierten heute Mittag in Rostock für eine nachhaltige Klimapolitik. Neben Schülern und Studenten beteiligten sich diesmal auch zahlreiche Ältere. Mit Transparenten und Sprechchören zogen sie vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt bis in den Stadthafen, wo die Veranstaltung am Nachmittag mit Redebeiträgen und Livemusik ihren Ausklang fand.
Zum Klimastreik aufgerufen hatte das Bündnis „Rostock for Future“. Unter diesem Namen haben sich Fridays for Future, Students for Future und Parents for Future in der Hansestadt vereinigt. Unterstützt werden sie von den Scientists for Future.
Neben globalen Forderungen wie dem Kohleausstieg, der CO2-Begrenzung oder dem Ausbau das Öffentlichen Nahverkehrs bewegten die Teilnehmer auch lokale Probleme. Klärschlammverbrennung, Steinkohlekraftwerk und Radentscheid wurden auf den Transparenten ebenso thematisiert wie der Kreuzfahrttourismus.
In Rostock war es bereits der dritte globale Klimastreik. Weltweit wird in über 150 Ländern für den Klimaschutz demonstriert. Anlass ist der Klimagipfel der Vereinten Nationen, der nächste Woche in New York startet. In Deutschland sollte auch ein Zeichen ans Klimakabinett der Bundesregierung gesendet werden, das heute sein Maßnahmenpaket vorgestellt hat.
Bereits am Mittwoch ist vor dem Rostocker Rathaus die nächste Demonstration geplant. In der Bürgerschaftssitzung geht es an diesem Tag um den Klimanotstand, den die Stadt auf Antrag der Fraktionen von SPD, Die Linke.Partei und Bündnis 90/Die Grünen erklären soll.
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