Rettungseinsatz auf der Ostsee vor Warnemünde

Zwei gekenterte Segeljollen lösten gestern vor Warnemünde einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst, DGzRS und Wasserschutzpolizei aus

1. April 2015
Rettungseinsatz auf der Ostsee vor Warnemünde
Rettungseinsatz auf der Ostsee vor Warnemünde

Eine Trainingsgruppe des Berliner Seglerverbandes verließ heute gegen 11:00 Uhr mit sechs Segeljollen vom Typ 420er und drei Trainerbooten den Yachthafen Warnemünde um im Seegebiet vor dem Ostseebad eine Trainingseinheit zu absolvieren.

Auf den Jollen befanden sich je zwei Jugendliche. Die drei Trainerboote waren ebenfalls zu zweit besetzt und hatten die Aufgabe das Segeltraining abzusichern.

Als die Segler die Molen von Warnemünde in Richtung West passiert hatten, näherte sich mit hoher Geschwindigkeit eine Schlechtwetterfront. Zu diesem Zeitpunkt herrschte stürmischer Wind mit einer Stärke von 8 Bft (um die 70 km/h) mit Böen bis 9 Bft. Die Segler brachen die Trainingseinheit ab und segelten zum Yachthafen zurück.

Auf dem Rückweg kenterten zwei Jollen durch die heftigen Windböen und trieben in Richtung Osten. Ein weiteres Boot strandete an der Westmole. Das gestrandete Segelboot wurde von den Trainerbooten abgeborgen, die Crew blieb unverletzt. Die beiden gekenterten Boote wurden durch die Besatzungen wieder aufgerichtet und anschließend von den Trainerbooten in den Yachthafen Hohe Düne begleitet. Alle Personen blieben nicht zuletzt aufgrund der hochwertigen, professionellen Ausrüstung und Bekleidung unverletzt.

Eine an Land befindliche Hinweisgeberin hatte die Situation der Boote beobachtet und einen Notruf abgesetzt. Dadurch kamen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und der Wasserschutzpolizei zum Einsatz. Die Wasserschutzpolizei möchte in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hinweisen, dass alle Skipper im Interesse ihrer Sicherheit und der Unversehrtheit ihrer Besatzungen bei der derzeitig vorherrschenden Wetterlage die vorherrschenden und vorausgesagten meteorologischen Bedingen beachten.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

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