Gewässerverunreinigung im Stadthafen Rostock

Ein zerrissener Ölfilm mit einer Ausdehnung von ca. 300 x 5 Metern wurde heute Vormittag im Rostocker Stadthafen festgestellt – der Verursacher steht noch nicht fest

19. September 2016
Gewässerverunreinigung im Stadthafen Rostock
Gewässerverunreinigung im Stadthafen Rostock

Am 19.09.2016 kam es in den Vormittagsstunden zu einer Gewässerverunreinigung im Rostocker Stadthafen. Den Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock wurde ein zerrissener Ölfilm mit einer Ausdehnung von ca. 300 m x 5 m gemeldet. Vor Ort konnte die Gewässerverunreinigung bestätigt werden.

Durch die Hafensicherheitsbeamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock wurden Gewässerproben entnommen. Diese werden in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Seeschiffahrt u. Hydrographie (BSH) ausgewertet, um den Verursacher zweifelsfrei zu identifizieren.

Nach erster Prüfung und Ermittlung vor Ort, könnte es sich bei der Substanz vermutlich um Bilgenwasser eines Schiffes aus dem Rostocker Stadthafen handeln.

Da im Moment Winde aus nordöstlicher Richtung wehen, besteht Hoffnung, diese dunkelgraue Substanz im Seglerhafen an der dortigen Pier zu sammeln und in Absprache mit den Mitarbeitern des Amtes für Umweltschutz der Hansestadt Rostock und dem Hafenmeister im Stadthafen fachgerecht entsorgen zu lassen.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

Schlagwörter: Stadthafen (272)Umweltverschmutzung (16)Wasserschutzpolizei (80)

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