Gorilla-WG nimmt Freigehege im Darwineum in Besitz

Mit sehr großer Vorsicht hat die Gorillagruppe um „Silberrücken“ Assumbo heute im Rostocker Zoo zum ersten Mal ihr 2.500 Quadratmeter großes Freigehege erkundet

24. Juni 2013
Gorilla-WG erobert Freianlage des Darwineums im Zoo Rostock: Assumbos Frauen waren besonders neugierig und mutig. Sie eroberten zuerst das Außengehege
Gorilla-WG erobert Freianlage des Darwineums im Zoo Rostock: Assumbos Frauen waren besonders neugierig und mutig. Sie eroberten zuerst das Außengehege

Die Gorillagruppe um „Silberrücken“ Assumbo hat heute im Darwineum des Rostocker Zoos zum ersten Mal ihr 2.500 Quadratmeter großes Freigehege erkundet, „erwartungsgemäß mit sehr großer Vorsicht“, sagte Zoodirektor Udo Nagel.

Erst nachdem der 40 Jahre alte Menschenaffe Assumbo seine Erlaubnis gegeben habe, seien die drei Weibchen Yene, Eyenga und Zola über die beiden Luken ins Freie geklettert und hätten die Umgebung inspiziert, während sich Assumbo damit noch zurückhielt.

Gorilla-Dame Eyenga im Freigehege des Darwineums im Rostocker Zoo
Gorilla-Dame Eyenga im Freigehege des Darwineums im Rostocker Zoo

Das Außengelände bietet mit seinem alten Baumbestand viele Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere. Die Wiese ist zudem mit vielen Nasch- und Gewürzpflanzen bestückt, die den Speiseplan der Menschenaffen ergänzen.

In den kommenden Tagen und Wochen werden nach und nach für die drei weiteren Menschenaffengruppen die Freigehege geöffnet. Insgesamt haben die Tiere Platz auf etwa 10.000 Quadratmeter Tummelwiese unter freiem Himmel. Die Flächen sind durch sieben bis acht Meter breite und etwa 1,50 Meter tiefe Wassergräben von den Besucherarealen begrenzt.

Der Rostocker Zoo ist täglich ab 09.00 Uhr geöffnet.

Quelle: Zoo Rostock, Fotos: Mario Schilling

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2 Kommentare

  • Andre Schneider sagt:

    Ich finde das Darwineum sowie den Aussenbereich wirklich sehr gelungen. Kurz nach der Eröffnung war ich dort, das Freigehege ist bereits fertig gewesen – jedoch nicht geöffnet.

    Mich würde an der Stelle interessieren wie das Sicherheitskonzept aussieht, woher die absolute Sicherheit kommt das die Tiere die Begrenzung, den Wassergraben – nicht überwinden können.

    Ich lasse mich gerne belehren, derzeit vertrete ich jedoch den Standpunkt – in freier Wildbahn werden solche Hindernisse auch überwunden.. Bisher konnte ich nichts darüber lesen.

    Bis dahin, vielen Dank!

  • Martin sagt:

    Hi, wenn man genau hinsieht, dann erkennt man, dass es nicht nur einen Wassergraben gibt, sondern das Ufer auf beiden Seiten mit Strombarrieren gesichert ist.

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