Verfassungsfeindliche Parolen in S-Bahn

In der S-Bahn von Warnemünde nach Rostock wurden vergangene Nacht ausländische Fahrgäste beleidigt und der Hitlergruß gezeigt

24. Juli 2016
Verfassungsfeindliche Parolen in S-Bahn
Verfassungsfeindliche Parolen in S-Bahn

Am 24.06.2016 gegen 0:40 Uhr kam es in der S-Bahn von Warnemünde zum Rostocker Hauptbahnhof auf Höhe Lichtenhagen zu einer Straftat gegen den Rechtsstaat.

Aus einer Gruppe junger, offensichtlich stark alkoholisierter Männer heraus wurden ausländische Fahrgäste mit „Scheiß Ausländer“ beleidigt. Wenig später erhob ein Mann aus der Gruppe mehrfach den rechten Arm zum Hitlergruß und ließ seine Hose kurz runter.

Am Haltepunkt Lichtenhagen verließ die gesamte Gruppe die S-Bahn und begab sich fußläufig in unbekannte Richtung. Ein unverzüglich eingeleitete Nahbereichsfahndung musste ergebnislos abgebrochen werden.

Der Tatverdächtige wird durch Zeugen wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • ca. 25-30 Jahre
  • ca. 175 cm groß und schlank
  • kurze dunkle Haare
  • freier Oberkörper
  • auffällig war eine Tätowierung in Form eines Kreuzes am rechten oder linken Unterarm

Durch die Polizei wurden Ermittlungen wegen des Verwendens von verfassungsfeindlichen Symbolen eingeleitet.

Unter anderem wurde Videomaterial aus der Zugüberwachung sichergestellt, was hoffentlich zum Ergreifen des Tatverdächtigen führt. Unabhängig davon bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung dieser Straftat führen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Rostock Lichtenhagen unter 0381 – 77070 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Gern kann auch die Internetwache www.polizei.mvnet.de genutzt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Polizei (3427)rechte Parolen (57)S-Bahn (83)

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