Unter Drogen & Alkohol: Angriff auf Ex-Freundin und Polizisten

Ein 25-jähriger Rostocker hat heute Morgen zunächst seine ehemalige Freundin und anschließend zwei Beamte verletzt – der polizeibekannte Mann wurde vorläufig festgenommen

16. April 2014
Unter Drogen & Alkohol: Angriff auf Ex-Freundin und Polizisten
Unter Drogen & Alkohol: Angriff auf Ex-Freundin und Polizisten

Gegen 05:15 Uhr hatte der 25-Jährige im Stadtteil Lütten Klein zunächst seine ehemalige Freundin (18) mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt und sie an den Haaren über eine Rasenfläche in der Rigaer Straße gezogen. Passanten alarmierten daraufhin die Polizei über Notruf.

Als wenig später eine Streife eintraf, wurden auch die beiden Beamten von dem 25-Jährigen angegriffen. Nach einem Faustschlag ins Gesicht ging zunächst ein Polizist (45) zu Boden. Der zweite Beamte (56), der dem aggressiven Schläger nach dem Einsatz von Pfefferspray die Handfessel anzulegen versuchte, erlitt Verletzungen an beiden Händen. Der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann riss sich los und flüchtete, noch bevor ihm die Handfessel um die zweite Hand gelegt werden konnte.

Nach einer aufwendigen Fahndung konnte der Flüchtige gegen 07:30 Uhr im Stadtteil Groß Klein, vor dem Wohnhaus seiner ehemaligen Freundin, gestellt und festgenommen werden.

Zu diesem Zeitpunkt stand der Rostocker unter Alkoholeinfluss (0,94 Promille Atemalkohol) und auch der Drogenvortest war positiv.

Zudem stellte sich heraus, dass für den 25-Jährigen ein Gerichtsbeschluss vorliegt, wonach er sich seiner ehemaligen Freundin überhaupt nicht nähern darf.

Der Tatverdächtige, der in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung ist, befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam. Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Alkohol (268)Groß Klein (167)Körperverletzung (219)Lütten Klein (274)Polizei (3512)

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1 Kommentar

  • dieter lieske sagt:

    Es ist nicht zu glauben was sich hier abspielt, unserer Polizei fehlt der Mut, etwas
    Stärker durch zu greifen.
    Wozu hat die Polizei Pistolen und Gummiknüppeln, um das Eigengewicht des Mannes
    zu erschweren.
    Hinzu kommt noch, dass unsere Justiz nicht den Mut hat, nach dem Gesetzen zuhandeln
    die Gesetzlich vorgeschrieben ist.

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