80.000 Besucher auf Warnemünder Leuchtturm

Kurz vor dem Ende der Leuchtturm-Saison wurde der 80.000. Besucher auf dem Warnemünder Wahrzeichen begrüßt – ein neuer Rekord für den Förderverein

7. Oktober 2019, von
Monika Tuchen mit Tochter Vivien (vorne) ist die 80.000. Besucherin 2019 auf dem Warnemünder Leuchtturm - es gratulieren Holger Matthäus (Senator für Bau und Umwelt), Leuchtturmvereinschef Klaus Möller, Stellvertreter Mathias Stagat und Schatzmeisterin Ingelore Morenz
Monika Tuchen mit Tochter Vivien (vorne) ist die 80.000. Besucherin 2019 auf dem Warnemünder Leuchtturm - es gratulieren Holger Matthäus (Senator für Bau und Umwelt), Leuchtturmvereinschef Klaus Möller, Stellvertreter Mathias Stagat und Schatzmeisterin Ingelore Morenz

Für die Warnemünder Leuchtturmmänner gab es heute einen neuen Rekord zu verbuchen: Der 80.000. Gast der laufenden Saison wurde am Nachmittag auf dem Warnemünder Wahrzeichen empfangen. Für Monika Tuchen aus Schermen in der Nähe von Magdeburg gab es neben Urkunde und Blumenstrauß auch einen Restaurantgutschein.

Die 80.000. Besucherin wollte zusammen mit ihrer neunjährigen Tochter Vivien das Warnemünder Wahrzeichen besteigen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr – wegen der Aussicht, „es ist wunderschön da oben“, so Monika Tuchen.

In der 25-jährigen Geschichte des Leuchtturm-Vereins ist die Besucherzahl ein neuer Rekord. Die bisherige Bestmarke wurde 2016 mit 73.918 Gästen markiert. Damals wollte Klaus Möller, Vorsitzender des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde e.V., am liebsten ein paar Tage dranhängen, um die 75.000 voll zu machen. Nun sind es sogar 80.000 geworden – trotz der aufgrund des späten Osterfestes eher kurzen Saison. Durchschnittlich 470 Besucher gab es seit Ostersamstag täglich, hat Klaus Möller ausgerechnet. Den Tagesrekord verzeichnete der Leuchtturm am vergangenen Freitag. Am Brückentag nach dem Tag der Deutschen Einheit haben 1.020 Gäste das Warnemünder Wahrzeichen bestiegen.

Noch mehr Besucher in einem Jahr gab es nur zu DDR-Zeiten. 1977 sind es rund 160.000 Gäste gewesen, berichtet Klaus Möller. Damals gab es allerdings wesentlich weniger Urlaubsziele und so war „im Laufe des Jahres fast die gesamte DDR einmal in Warnemünde“, schmunzelt der Vereinsvorsitzende.

Der Warnemünder Leuchtturm entstand in seiner jetzigen Form 1897/98 unter Leitung des Rostocker Hafenbaumeisters Karl Friedrich Kerner. Neben dem benachbarten Teepott gilt er als Wahrzeichen und beliebtestes Fotomotiv des Seebads.

Zwölf Ehrenamtler des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde ermöglichen Besuchern während der Saison von Ostersamstag bis Anfang Oktober im Zweischichtbetrieb den Aufstieg auf den Turm. Mit den Eintrittsgeldern werden Veranstaltungen wie das Warnemünder Turmleuchten, das Adventssingen und Projekte Dritter unterstützt – für Denkmalschutz, Brauchtum, soziale Projekte und Jugendarbeit, etwa in Sportvereinen.

Was sich der Vorsitzende des Leuchtturmvereins wünscht? Dass jeder Einwohner und Besucher mindestens einmal den Leuchtturm besteigt. Bis Freitag besteht noch die Möglichkeit dazu. Neben dem tollen Ausblick kommt so auch etwas mehr Geld in die Kasse. Fürs nächste Jahr sind beispielsweise neue Fenster geplant, woran sich der Verein beteiligen möchte.

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