Petritor - Vergabe an Berliner Architektenbüro

Das Planungsbüro gmp International GmbH aus Berlin hat den Zuschlag für die Wiederbebauung der Grundstücke des ehemaligen Petritores im Eingangsbereich der Slüterstraße erhalten

6. September 2017
Entwurf für Rostocks neues Petritor (Quelle: gmp International GmbH)
Entwurf für Rostocks neues Petritor (Quelle: gmp International GmbH)

Um nach der besten städtebaulichen und architektonischen Lösung zu suchen, lobte im Auftrag der Hansestadt Rostock der städtische Sanierungsträger, die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), einen Realisierungswettbewerb für eine Wiederbebauung der historischen Grundstücke im Eingangsbereich der Slüterstraße aus. Teilaufgabe des Wettbewerbs war die bauliche Wiederbesetzung des Grundstückes des ehemaligen Petritores. Mitte April 2017 wurden aus den eingesandten 63 Entwürfen drei Wettbewerbssieger durch ein Preisgericht ausgewählt.

An die Wettbewerbsphase hat sich unter Federführung des Eigenbetriebes „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ als Bauherrin des Gebäudeensembles die Verhandlungsphase mit den drei Preisträgern angeschlossen.

Die jetzt erfolgte Vergabe an das Planungsbüro gmp International GmbH aus Berlin verzögerte sich im Rahmen eines Vergabenachprüfungsverfahrens durch die Rüge eines der drei Preisträger. Das Vergabenachprüfungsverfahren ist nun abgeschlossen.

Weitere Fachplaner werden beauftragt, sodass bis Ende des Jahres die Entwurfsplanung erwartet wird und anschließend das Genehmigungsverfahren zum Aufbau des Eingangsensembles in die historische Rostocker Altstadt eingeleitet werden kann.

Quelle: KOE Rostock, Visualisierung: gmp International GmbH

Schlagwörter: Bauvorhaben (55)Östliche Altstadt (59)Petritor (3)

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6 Kommentare

  • Karl Tommas sagt:

    Hübsch hässlich! Verschandelt schön die Sicht auf die Petrikirche. Mann Mann Mann.

  • Jörg Listemann sagt:

    Entwurf der GMP International GmbH für das eigentliche Tor sieht ohne leicht überzogenes Dach aus wie die Kabah – zu „modern“ wird’s schon wieder häßlich … :-(

  • M.Schult sagt:

    Rostocks neuer Bunker !!! Bürgerschaft Rostock ,das darf nicht das Tor zur schönen,neuen Altstadt werden …….

  • Michael sagt:

    Das neue Petritor sieht echt hässlich aus. Es fügt sich nicht ins gesammtbild der Altstadt ein. Optimal wäre ein neues Petritor nach historischen Vorbild. Dann passt es zur Petrikirche. Ein solcher Neubauklotz vor dem Tore Rostock geht daher garnicht.Auch wenn es einst nicht das schönste Tor war, gehört es doch zu Rostocks Stadtgeschichte und abens richtig beleuchtet ist es ein Vergnügen dort zu verweilen.
    Die Holzhalbinsel ist Modern und der Bereich der Petrikirche ist Historisch. Daran sollte keine Bausünde etwas ändern.

  • Henry Meier sagt:

    Als ehemaliger Rostocker kann ich nur sagen,ist häßlich und passt nicht zum Eingang der Altstadt,etwas mehr Historie würde gut tun

  • Jens sagt:

    Der Entwurf passt überhaupt nicht zur historischen Umgebung. Warum orientiert man sich nicht am historischen Vorbild??? Ich finde den Entwurf einfach nur hässlich, klotzig, primitiv – die schon genannte Bezeichnung Bunker passt wahrlich.
    Es ist einfach nur traurig, wenn man historische Bilder betrachtet und dann den Entwurf sieht. Echt schade: die Idee, etwas verlorene Historie zurückzubekommen, ist wirklich gut. Nur ist leider die geplante Umsetzung alles Andere als passend und schön schon gar nicht. Bitte verschandelt nicht die Sicht auf die Petrikirche mit einem solchen Bauwerk.

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