Thor-Steinar-Hose vor dem PWH geraubt

Linke vs. Rechte? Ein 29-jähriger Rostocker wurde am Freitag vor dem Peter-Weiss-Haus geschlagen und seiner Thor-Steinar-Hose beraubt

26. Juli 2013
Linke vs. Rechte? Thor-Steinar-Hose vor dem PWH geraubt
Linke vs. Rechte? Thor-Steinar-Hose vor dem PWH geraubt

Der 29-jährige Geschädigte ging zusammen mit einem 17-jährigen Jugendlichen durch die Doberaner Straße. Sie beobachteten, wie aus dem dortigen „Peter-Weiss-Haus“ eine Gruppe von jungen Männern kam.

Aus dieser Gruppe heraus forderte ein junger Täter den Geschädigten und seinen Begleiter auf, die Örtlichkeit schnell zu verlassen. Ohne jedoch eine Reaktion abzuwarten, schlug der Tatverdächtige dem geschädigten Rostocker das Handy aus der Hand. Ein weiterer Täter schlug dem jungen Geschädigten auf den Hinterkopf.

Dieser fiel sofort zu Boden. Hier traten dann mehrere Tatverdächtige auf ihn ein. Wenig später zogen sie dem am Boden liegenden Mann auch noch die Hose der Marke „Thor Steinar“ aus. Die Tatverdächtigen ließen vom Geschädigten ab, drohten jedoch mit weiteren Schlägen und Tritten, falls er die Hose aufheben würde. Der Geschädigte erlitt neben dem Stehlschaden von etwa 200 Euro auch Schürfwunden am linken Unterarm. Er klagt auch über Schmerzen im Bereich der Brust und rechten Rippen.

Ein weiterer Täter trat dem 17-jährigen Begleiter von hinten in die Wade. Er blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen Raub, Nötigung und Körperverletzung aufgenommen.

Hinweis der Bevölkerung zur Tathandlung und/oder zu den Tätern nimmt das Polizeipräsidium Rostock unter der Telefonnummer 038208/888 2222, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Kröpeliner-Tor-Vorstadt (244)Peter-Weiss-Haus (65)Polizei (3846)Raub (366)

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6 Kommentare

  • Björn sagt:

    Wurde denn wenigstens das Peter-Weiß-Haus durchsucht? Es ist ja nicht das erste mal, dass die Gäste des Hauses Menschen angreifen. Wie lange soll der stadtbekannte Treffpunkt von linksextremen Gewwalttätern noch öffentlich finanziert werden?

  • Peter sagt:

    Wann wird dieser Linksextremistentreff, der sich unter dem Deckmantel eines Kulturhauses verschanzt, endlich dicht gemacht? Es ist offenbar, was sich für ein antidemokratisches Gesinde breitgemacht hat, wenn nun schon Passanten allein wegen ihrer Kleidung auf offener Straße verprügelt und beraubt werden!

  • Elli sagt:

    Warum steht das in keiner Tageszeitung?
    Die drei SED-Bezirksorgane haben sich nicht verändert!
    Der linke Haufen darf machen was er will – es wird als demokratischer Sieg gefeiert.
    Lächerliche Demokratie!

  • Elli sagt:

    @Peter

    Dann nehme ich meine Aussage zurück. Danke für den Link.

  • Thomas sagt:

    @Elli: Du solltest nicht nur die Aussage zurücknehmen, sondern auch deine Denkprozesse einer kritischen Prüfung unterziehen. Sowohl in der OZ als auch in den NNN stand davon, aber statt das zu prüfen, muss es für die eigenen (mit Verlaub: verqueren) Ansichten herhalten. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen passen nicht zu „Der linke Haufen darf machen was er will“, schon gar nicht, wenn sich diese Szene sowieso im Zentrum der Polizeiaufmerksamkeit sieht. Dein Schluss „Lächerliche Demokratie“ zeigt natürlich, wessen Geistes Kind du bist. Fakten unerwünscht, dein Weltbild steht.

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