Polizei ermittelt nach rechtsextremer Demo in Warnemünde
Nach einer Demonstration auf der Warnemünder Promenade, die die Polizei der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ zuordnet, wird wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt
9. April 2016
Am 09.04.2016 gegen 12:50 Uhr wurde über den Polizeinotruf bekannt, dass eine etwa 20-köpfige Personengruppe eine Demonstration auf der Promenade in Warnemünde durchführt.
Die Versammlungsteilnehmer waren alle vollständig schwarz gekleidet und erweckten den Eindruck, als würden sie Burkas tragen. Durch die Personen wurden Flyer verteilt und eine Ansprache über ein mitgeführtes Megaphon gehalten.
Durch die vor Ort befragten Zeugen wurde bekannt, dass es sich bei den Versammlungsteilnehmern nicht um Muslime, sondern um verkleidete, männliche, westeuropäische Bürger handelt.
Die verteilten Flyer sind der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ zuzuordnen. Nach der kurzen Aktion zogen alle Versammlungsteilnehmer die Kutten aus und verteilten sich.
Durch die vor Ort eingesetzten Kräfte wurde eine Personengruppe festgestellt und kontrolliert. Ob diese Personen mit der Aktion tatsächlich in Verbindung gebracht werden können, ist derzeit noch nicht klar, die Kriminalpolizei ermittelt.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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