Rostock könnte sanierte Mühlendammschleuse übernehmen

Oberbürgermeister Methling zur Schleusenbrücke am Mühlendamm: „Die vor zwei Jahren bestehende Chance wurde leider vertan“

7. Mai 2013
Schleusenbrücke am Mühlendamm
Schleusenbrücke am Mühlendamm

„Die an das Land signalisierte Bereitschaft der Hansestadt Rostock zur möglichen Übernahme der sanierten und automatisierten Schleuse am Mühlendamm besteht nach wie vor“, unterstreicht Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling. „Allerdings setzt das eine vorherige Grundsanierung und die Zahlung eines Zuschusses an die Hansestadt Rostock für die Betreibung in Baulastträgerschaft Rostocks voraus.“

Vor zwei Jahren hatte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion der Hansestadt Rostock in Aussicht gestellt, die Schleuse nach einer Grundsanierung und Automatisierung kostenneutral zu übernehmen. Eine Übergabe von einer Bundes- an eine Kommunalbehörde kann jedoch nur über das Land erfolgen. Leider wurde ein entsprechender Antrag der Hansestadt Rostock in der Landesregierung jedoch bis jetzt nicht entschieden. Inzwischen gelten durch die Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals und die Elbvertiefung andere Prämissen bei Investitionen der Bundeswasserstraßenverwaltung. Oberbürgermeister Roland Methling: „Die vor zwei Jahren bestehende Chance wurde leider vertan. Daher freuen wir uns, dass vom Verkehrsministerium des Landes nun Mittel für die Sanierung der Schleuse in Aussicht gestellt wurden.“

Quelle: Pressestelle Rathaus

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2 Kommentare

  • Wittwer, Heinz Dieter sagt:

    Die Online-Petition habe ich leider nicht gefunden.
    Ich unterstütze voll und ganz alle Bemühungen zur Instandsetzung der Schleuse.
    Im Interesse der Wiederzulassung eines vernunftbestimmten Bootsverkehrs von Rostock bis Bützow müssen alle Möglichkeiten geprüft und die Wiederherstellung der Schleuse muß garantiert werden.
    HDW

  • Greulich, Arnulf sagt:

    SVZ vom 14.04.16 „Rostock übernimmt Federführung“. Ist dies ein gutes Zeichen ? Leider macht sich bei mir das Gefühl breit, dass nun nur alles für Rostock laufen wird. Die beiden Bürgermeister Schwaan und Bützow sind die Verantwortung los sich den Bürgern zu stellen.
    Touristische Effekte für die Region durch machbaren Motorsport mit Booten als sanften Tourismus bis Bützow wird es wohl sobald nicht geben. Die persönlichen Interessenlagen stehen dem wohl entgegen, hoffentlich gibt es einige Stadt – und Gemeindevertreter die auch auf diese Probleme im Interesse der Bürger ein Augenmerk haben.

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