VTR-Intendant Sewan Latchinian: Fristlose Abberufung und Kündigung

Nach dem Vergleich des Kulturabbaus in der Hansestadt Rostock mit den Kulturzerstörungen der Terror-Miliz des Islamischen Staates, beschloss der Hauptausschuss heute die sofortige fristlose Abberufung und Kündigung des Volkstheater-Intendanten Sewan Latchinian

31. März 2015
Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian: Fristlose Abberufung und Kündigung (Archivfoto)
Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian: Fristlose Abberufung und Kündigung (Archivfoto)

In einer nichtöffentlichen Sondersitzung hat sich heute der Hauptausschuss der Bürgerschaft mit einer wichtigen Personalangelegenheit der Volkstheater Rostock GmbH befasst. Die außerordentliche Beratung war auf Bitten mehrerer Fraktionen von Oberbürgermeister Roland Methling einberufen worden.

Hintergrund waren Informationen über öffentliche Äußerungen des Intendanten Sewan Latchinian, die Zweifel am Vertrauensverhältnis zwischen ihm und der Bürgerschaft aufkommen ließen. Diese hatte kürzlich einen Beschluss zur künftigen Struktur des Volkstheaters gefasst, der das Theater als wesentliche Kulturstätte in der Hansestadt finanzierbar und zukunftsfähig sichern wird.

Der Beschluss der heutigen Sondersitzung des Hauptausschusses wurde Sewan Latchinian umgehend persönlich mitgeteilt. Er sieht die sofortige fristlose Abberufung und Kündigung des Intendanten vor. Sewan Latchinian ist damit mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben und Pflichten als künstlerischer Geschäftsführer der Volkstheater Rostock GmbH entbunden.

„Ich bedauere, dass wir zu dieser Entscheidung gezwungen waren. Wir werden weiterhin gemeinsam dafür Sorge tragen, dass unser Volkstheater in sicherem Fahrwasser bleibt“, unterstrich Oberbürgermeister Roland Methling.

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle

Schlagwörter: Sewan Latchinian (14)Volkstheater (246)

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4 Kommentare

  • Wolfgang Amadeus sagt:

    Getroffene Hunde bellen

  • T. Lauter sagt:

    Dieser OB ist eine Schande!

  • Kaah Bré sagt:

    Nun, da sich auch die SPD vollends zum willfährigen Werkzeug Methlings machen läßt, ist sie für mich ebenso unwählbar geworden wie die CDU und die Methling-Partei.
    Rostock – gute Nacht!

  • G. Schmidt sagt:

    Als ehemahliges Mitglied des Volkstheaters (1976-1990)bin ich sehr besorgt über den Werdegang des Theaters seit 1990.Für mich trägt an der Entwicklung die Politik der Stadt einen wesentlichen Anteil.Die betroffenen Entscheidungsträger der Stadt täten gut daran etwas mehr Weitsicht zu zeigen.Die aus den genannten Gründen vollzogene Kündigung ist für mich nicht nachvollziehbar. Endlich sprach man wieder einmal positiv über das Theater und seinen Intendanten und dann diese kleinkarierte u. spießbürgerliche Reaktion des OB.
    Rostock braucht ein gutes Vierspartentheater ohne Abstriche. Gute Intendanten gibt es nicht wie Sand am Meer.

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