Bedrohung im Rostocker Studentenkeller

Als einer von drei osteuropäischen Seemännern nach etwas „Gras“ fragte, eskalierte am frühen Samstagmorgen die Situation im Studentenkeller

20. April 2013
Bedrohung im Rostocker Studentenkeller
Bedrohung im Rostocker Studentenkeller

Der 28-jährige Geschädigte lernte am Freitagabend im Rostocker Studentenkeller drei osteuropäische Seemänner (21 bis 30 Jahre) kennen, da er deren Heimatsprache ebenfalls beherrscht und auch eine maritime Ausbildung absolvierte.

Am Samstag gegen 03:00 Uhr eskalierte dann plötzlich ein harmlos beginnendes Gespräch zwischen den jungen Männern, als einer der Seemänner nach etwas „Gras“ fragte. Ein 25-jähriger Zeuge informierte den Sicherheitsdienst des Studentenkellers, der umgehend den Polizeinotruf informierte.

Die sofort eingesetzten Polizeibeamten konnten die streitenden Männer noch vor Ort feststellen und aus dem Studentenkeller begleiten. Hierbei versuchten die streitenden Seeleute trotz Hausverbot wieder in die Lokalität zu gelangen. Dies konnte jedoch durch die Beamten des Polizeihauptreviers Rostock-Reutershagen verhindert werden. Bei der anschließenden Durchsuchung der tatverdächtigen Männer fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe auf.

Ein unbeteiligter Zeuge schilderte den Polizeibeamten, dass während des Streitgespräches am Rande der Tanzfläche einer der Täter eine Pistole zog und in Richtung des Geschädigten führte.

Das Kriminalkommissariat der Polizeiinspektion Rostock hat umgehend die Ermittlungen wegen Bedrohung und Hausfriedensbruch aufgenommen.

Quelle: Polizeipräsidiums Rostock

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