Neue Scandlines-Hybridfähre auf den Namen „Copenhagen“ getauft

Am Freitag wurde die zweite neue Scandlines-Hybridfähre für die Strecke Rostock-Gedser auf den Namen „Copenhagen“ getauft, sie soll bis Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen

31. Oktober 2016
Scandlines-Hybridfähre auf den Namen „Copenhagen“ getauft (Foto: Claus Lillevang)
Scandlines-Hybridfähre auf den Namen „Copenhagen“ getauft (Foto: Claus Lillevang)

Am Freitag, dem 28. Oktober 2016, wurde die zweite von Scandlines’ neuen Hybridfähren für die Strecke Rostock-Gedser auf den Namen „Copenhagen“ getauft. Die Taufe fand in der Werft Fayard A/S auf der dänischen Insel Fünen statt.

Gemeinsam mit 180 Sondergästen feierten Scandlines und Fayard, dass ein weiterer Meilenstein in der langen und ereignisreichen Reise der „Neuen Fähren für Rostock-Gedser“ erreicht wurde.

In seiner Rede bedankte sich Thomas Andersen, CEO bei Fayard A/S, für das Vertrauen, welches Scandlines der Werft entgegengebracht hat. Er verglich die neue Fähre mit Hans Christian Andersens hässlichem Entlein, das sich am Ende zu einem schönen Schwan entpuppt.

Unter der Teilnahme von Politikern, Journalisten, Kooperationspartnern und anderen Interessenten erhielt die Fähre den Namen „Copenhagen“. Gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff, der „Berlin”, soll sie dazu beitragen, die Hauptstädte Deutschlands und Dänemarks miteinander zu verbinden – so wie es die Fähren auf dieser Strecke bereits seit über 100 Jahren tun.

Sally Borrows, Taufpatin der neuen Scandlines-Fähre „Copenhagen“ (Foto: Claus Lillevang)
Sally Borrows, Taufpatin der neuen Scandlines-Fähre „Copenhagen“ (Foto: Claus Lillevang)

„Diese beiden neuen Schiffe sind ein Beweis für den Erfolg und das Wachstum, welches Scandlines in den vergangenen Jahren erlebt hat“, so Taufpatin Sally Borrows, bevor sie dem Schiff, seiner Besatzung und seinen Passagieren eine gute und sichere Reise wünschte. Sally Borrows ist die Ehefrau von Simon Borrows, dem obersten Geschäftsführer von 3i, dem Unternehmen, welches heute alleiniger Eigentümer von Scandlines ist.

„Es war sowohl interessant als auch herausfordernd und manchmal auch frustrierend, ein Teil dieses Projekts zu sein. Auf der anderen Seite jedoch mussten wir alle unser Bestes geben, um dieses Projekt erfolgreich zu Ende bringen zu können“, so Søren Poulsgaard Jensen, CEO bei Scandlines. „Nicht zuletzt deshalb bin ich unsagbar stolz darauf, Sie nun alle an Bord unserer neuen Hybridfähre willkommen heißen zu können, auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist und darum noch einige Wochen ins Land ziehen werden, bevor sie schließlich ihren Betrieb aufnehmen wird.“

Bald kann Scandlines seine Kunden nicht nur mit einer, sondern gleich zwei neuen Hybridfähren auf der Strecke Rostock-Gedser bedienen. Die Strecke erlebte in den vergangenen zwei Jahren ein Wachstum und konnte mit der Inbetriebnahme der „Berlin“ im Mai auf der Route sogar zweistellige Wachstumsraten verzeichnen.

Die „Copenhagen“ durchläuft momentan ein umfassendes Testprogramm (Harbour Acceptance Tests) und wird Ende November auf eine fünftägige Probefahrt gehen (Sea Acceptance Tests), bei der die Manövrierfähigkeit der Fähre unter sowohl normalen Bedingungen als auch in Ausnahmesituationen getestet werden soll. Die „Copenhagen“ wird voraussichtlich bis Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen.

Quelle: Scandlines, Fotos: Claus Lillevang

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