Telekom erweitert Breitbandnetz und ermöglicht schnelleres Internet

Die Deutsche Telekom setzt in Rostock auf die Vectoring-Technik und ermöglicht 18.000 Haushalten ab sofort Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s – bis Mitte 2015 soll das Netz für weitere 17.000 Haushalte ausgebaut werden

8. Dezember 2014
Bis Mitte 2015 soll es keine weißen Flecken bei der Breitbandversorgung im 0381-Bereich geben.
Bis Mitte 2015 soll es keine weißen Flecken bei der Breitbandversorgung im 0381-Bereich geben.

Rostock ist die zweite Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, die startklar für die neue Vectoring-Technik der Deutschen Telekom ist. Ab sofort können VDSL-Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und bis zu 40 Mbit/s beim Heraufladen gebucht werden. Die Telekom hat das Netz im Vorwahlbereich 0381 ausgebaut und modernisiert. Davon profitieren jetzt zur ersten Teilinbetriebnahme über 18000 Haushalte in Rostock (in den Ortsteilen Altbartelsdorf, Brinckmanshöhe, Brinckmansdorf, Dierkow, Gehlsdorf, Kassebohm, Langenort, Riekdahl und Toitenwinkel). Fast 60 Multifunktionsgehäuse mit modernster Technik wurden neu aufgestellt und rund 35 Kilometer Glasfaserkabel wurden neu verlegt. Der Ausbau der weiteren rund 17000 Haushalte in den Rostocker Ortsteilen Evershagen, Groß Klein, Hinrichshagen, Hohe Düne, Lichtenhagen, Lütten Klein, Markgrafenheide und Stuthof erfolgt bis spätestens Ende des 2. Quartals 2015.

„Das ist eine großartige Nachricht für die Menschen und auch für die regionale Wirtschaft“, sagt Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt, anlässlich der heutigen Inbetriebnahme. „Ich freue mich, dass eine langjährige Vorbereitungs- und Begleitungsphase damit ihren positiven Abschluss findet. Durch das neue Netz hat unsere Stadt einen Standortvorteil, der uns allen zugutekommt. Die Deutsche Telekom wertet mit ihrer Investition in das Breitbandnetz hier in Rostock unsere gesamte Stadt in besonderem Maße auf. Damit verschwinden die letzten ‚weißen Flecken‘ der Breitbandversorgung in unserer Stadt. Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Standortvorteil für uns. Denn nicht nur für Familien geht ein großer Wunsch in Erfüllung. Auch Selbständige und Arbeitnehmer mit Home Office profitieren vom schnellen Internet. Die Chancen für weitere Investitionen der Wirtschaft verbessern sich“, so Methling weiter.

„Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran und investiert in Deutschland rund vier Milliarden Euro pro Jahr“, sagt Angela Gross, Regionalleiterin der Telekom für Infrastrukturvertrieb in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Telekom wird bis Ende 2016 die Zahl ihrer VDSL-Anschlüsse bundesweit von 12 auf 24 Millionen erhöhen und außerdem das Tempo im VDSL-Netz deutlich steigern: beim Herunterladen von maximal 50 auf 100 MBit/s und beim Heraufladen von 10 auf 40 MBit/s. Gerade das Heraufladen wird immer wichtiger. Die Menschen nutzen das Internet heute aktiv. Sie teilen ihre Texte, Fotos und Videos übers Netz.

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.

Zweitens, die Multifunktionsgehäuse (MFG) werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und MFG möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist die verfügbare Geschwindigkeit. Das MFG ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik. Darin wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.

Drittens, auf der Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Quelle: Deutsche Telekom AG

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