Widerstand gegen Polizeibeamte auf dem Doberaner Platz

Nachdem zwei Tatverdächtige in der Doberaner Straße einen Mann schlugen, griffen sie anschließend am Doberaner Platz die sie kontrollierenden Polizisten an

15. Juli 2015
Widerstand gegen Polizeibeamte auf dem Doberaner Platz
Widerstand gegen Polizeibeamte auf dem Doberaner Platz

Zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte kam es am Dienstag, den 14. Juli 2015 gegen 16:25 Uhr auf dem Doberaner Platz in Rostock.

Zwei Männer im Alter von 28 und 31 Jahren hatten zunächst in der Doberaner Straße auf Höhe der Hausnummer 115 einen 30-jährigen Mann, der mit einer Kollegin vor dem Haus saß, angegriffen. Ohne erkennbaren Grund nahm einer der beiden Tatverdächtigen einen Stuhl und versuchte, dem 30-Jährigen damit auf den Kopf zu schlagen. Dieser ersten Attacke konnte er ausweichen, jedoch nicht den drei Faustschlägen, die ihn dann gegen den Kopf trafen. Dabei erlitt er ein starkes Hämatom unter dem linken Auge und begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.

Beide Tatverdächtigen gingen anschließend weiter in Richtung Doberaner Platz. Auf Höhe einer Bäckerei wurden sie von zwei herbeigerufenen Polizeibeamten angesprochen und versucht anzuhalten.

Der 31 Jahre alte Tatverdächtige schlug unvermittelt einem der beiden Beamten mit der Faust ins Gesicht. Bei dem Versuch ihn daraufhin zu Boden zu bringen, trat und schlug der Mann weiter um sich und versuchte mit dem Kopf in Richtung der Polizeibeamten zu stoßen.

Diesen gelang es zu zweit, den Tatverdächtigen zu überwältigen. Währenddessen versuchte der zweite Tatverdächtige, den 31-Jährigen zu befreien und griff dabei ebenfalls die Beamten an, indem er mit massiver Gewalt nach ihnen schlug und trat. Auch in diesem Fall konnten die Polizisten den 28 Jahre alten Mann zu Boden zu bringen.

Beide tatverdächtigen Rostocker wurden anschließend zur Dienststelle verbracht, befinden sich inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Ein Ermittlungsverfahren gegen sie wurde eingeleitet. Die angegriffenen Polizeibeamten mussten sich nach den Auseinandersetzungen in ärztliche Behandlung begeben und sind aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen (Gehirnerschütterung, diverse Prellungen und Hämatome) vorläufig nicht dienstfähig.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Doberaner Platz (31)Körperverletzung (216)Polizei (3478)

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