Vorschläge für 50.000-Euro-Bürgerprojekte gefragt

Bürger aus Groß Klein, Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel können für 2013 abstimmen

29. Oktober 2012
Dierkows Stadtteilmanager Christian Hanke (re.) und RGS-Projektleiter Thorsten Gebhards (li.) sind bei einem Rundgang zu Bürgerprojekten für 2013 mit den Anwohnern Antje Dombrowski und Dieter Teßnow ins Gespräch gekommen.
Dierkows Stadtteilmanager Christian Hanke (re.) und RGS-Projektleiter Thorsten Gebhards (li.) sind bei einem Rundgang zu Bürgerprojekten für 2013 mit den Anwohnern Antje Dombrowski und Dieter Teßnow ins Gespräch gekommen.

Welches Bürgerprojekt soll 2013 umgesetzt werden? Auch in diesem Herbst können die Einwohner von Groß Klein, Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel anregen, für welches Vorhaben in ihrem Stadtteil 50.000 Euro, finanziert aus städtischen Eigenmitteln und dem Programm „Die Soziale Stadt“, zur Verfügung gestellt werden. Die Quartiermanager nehmen noch bis Jahresende Vorschläge entgegen. „Es ist nicht maßgeblich, ob die Ideen von Einzelpersonen, einem Verein oder einer Einwohnergruppe wie zum Beispiel Eltern einer Kita kommen“, informiert Dierkows Quartiermanager Christian Hanke. „Ausschlaggebend ist die Förderfähigkeit.“ Bei seinem Rundgang zu möglichen Bürgerprojekten nahm auch RGS-Projektleiter Thorsten Gebhards teil. „Die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) koordiniert im Auftrag der Hansestadt Rostock die Förderprogramme und setzt im Abstimmung mit dem Bauamt förderfähige Maßnahmen um“, erklärte dieser. „Manches, was die Bürger vorschlagen, ist leider nicht mit Hilfe der Förderprogramme realisierbar.“ Gemeinsam mit ihrem Stadtteilmanager sollten interessierte Einwohner deshalb klären, ob ihre Vorschläge für die 50.000-Euro-Projekte geeignet sind. Für Dierkow hat Christian Hanke bereits den Wunsch nach einer intakten Beleuchtung für den Kurt-Schumacher-Ring 122/123 notiert. Ebenso steht u. a. ein Spielplatz für Kleinkinder bis drei Jahre auf der Liste. „Das ist ein Anliegen mehrerer Mütter“, erläutert er. Geprüft werden nun Möglichkeiten auf städtischen Flächen sowie auf Grundstücken von Wohnungsunternehmen. „Mit denen muss so eine Idee natürlich vorher abgestimmt werden“, so Hanke. Alle förderrechtlich und technisch umsetzbaren Ideen werden nach Abstimmung mit dem Bauamt Anfang des Jahres vorgestellt und zur Abstimmung gegeben. „Bis es dann zur Umsetzung kommt, dauert es noch einige Zeit“, erklärt Christian Hanke das weitere Verfahren. „Schließlich müssen alle Leistungen sauber geplant und auch ausgeschrieben werden.“

In Toitenwinkel wurde gerade das Bürgerprojekt von 2012 abgeschlossen. Dort hatte die Mehrheit für die Herrichtung der Gehwege am Schäferteich gestimmt, sodass in den vergangenen Wochen die wassergebundenen Gehwege rings um das kleine Gewässer erneuert wurden. Auf zwei Abschnitten erfolgte auch eine Pflasterung der Wege, außerdem wurden Gehölze zurückgeschnitten, ein Teichzulauf erneuert und zwei Bänke versetzt. In Schmarl hatte eine Erweiterung des Saals im „Haus 12“ die meisten Stimmen als Bürgerprojekt 2012 bekommen. Noch sind die dafür notwendigen umfänglichen Abstimmungen und Planungen nicht abgeschlossen, sodass mit einer Umsetzung erst 2013 zu rechnen ist.

In Groß Klein hatten sich die Bürger Anfang des Jahres entschieden, drei kleinere Projekte mit den 50.000 Euro zu finanzieren. Nach der Abstimmung mit den Ämtern und Fertigstellung der Planung beginnen in diesen Wochen die Arbeiten zur Aufpflasterung des Signalgastwegs im Bereich der Einmündung auf die Werftallee, um die Durchfahrgeschwindigkeit von Pkws zu reduzieren. Außerdem werden im Gerüstbauerring/Segelmacherweg die Baumallee ergänzt und im Taklerring/Ahornhof Teile der Brachfläche ansprechend gestaltet.

Informationen zu in den vergangenen Jahren realisierten Bürgerprojekten gibt es auf der Website .

Über aktuelle Vorhaben informieren die Stadtteilmanager:

Monika Schneider (Groß Klein, Tel. 0381/121 53 00)

Jörg Overschmidt (Schmarl, Tel. 0381/121 90 80)

Jens Anders (Toitenwinkel, Tel. 637 24 41)

Christian Hanke (Dierkow, Tel. 0381/857 78 11)

Quelle: Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH

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