Hansa Rostock beim SV Darmstadt 98 zu Gast

Mit sechs Punkten möchte Hansa-Trainer Wolfgang Wolf von den Auswärtsspielen in Darmstadt und Burghausen zurückkehren

25. August 2012, von
Hansa-Trainer Wolfgang Wolf
Hansa-Trainer Wolfgang Wolf

„Wir sind jetzt dran auswärts zu punkten“, gibt sich Hansa-Trainer Wolfgang Wolf vor dem Spiel gegen den SV Darmstadt 98 ungebrochen optimistisch. „Unser Ziel sind sechs Punkte“, lautet die Devise vor den beiden Auswärtspartien in Darmstadt (Sonntag, 14 Uhr) und Burghausen (Mittwoch, 19 Uhr), „ohne Wenn und Aber“.

Bislang sieht die Auswärtsbilanz der Rostocker ernüchternd aus: Nach dem 0:3 bei Unterhaching und der 2:5-Niederlage gegen Münster stellt Wolf klar, dass nun auch auf fremden Terrain Siege her müssen: „Wir haben schon genug Punkte auswärts verschenkt.“

Von Panikmache ist Wolf nach dem fünften Spieltag jedoch weit entfernt. „Ich hätte auch gern ein Auswärtsspiel gewonnen. Auf meiner Rechnung fehlen für mich drei Punkte“, gibt der Hansa-Coach zu, fordert jedoch gleichzeitig mehr Geduld: „Wenn man den langen Atem nicht hat und wenn wir vorne nervös werden, dann wird das ein Problem werden über die gesamte Saison, aber ich bin schon so lange im Geschäft.“

Hansa Rostock: Gegen den SV Darmstadt 98 und Wacker Burghausen sollen sechs Auswärtspunkte erzielt werden
Hansa Rostock: Gegen den SV Darmstadt 98 und Wacker Burghausen sollen sechs Auswärtspunkte erzielt werden

Drei Spiele in sieben Tagen, knapp 3000 Kilometer im Bus – die englische Woche wird strapaziös für die Spieler von Hansa Rostock. „Das finde ich eigentlich nicht korrekt“, hadert Wolf ein wenig damit, dass Burghausen bereits heute spielt, Hansa erst morgen und so einen Tag weniger Vorbereitung auf das Duell am Mittwoch hat. Doch wolle er weder jammern noch seinen Jungs ein Alibi geben.

„Die Mannschaft ist körperlich topfit“ und abgesehen von Mohammed Lartey und Andreas Pfingstner, der erstmal in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln soll, kann der Hansa-Trainer personell aus dem Vollen schöpfen.

20 Spieler sollen heute auf der Fahrt nach Darmstadt im Bus sitzen, „wenn es irgendwie geht“, auch Abwehrchef Matthias Holst, der jedoch immer noch ein leichtes Problem hat, wenn er lange Bälle mit dem rechten Fuß spielt.

„Passspiel von hinten raus, über die Mitte, über die Außen“ – das Trainieren der Abläufe steht im Training derzeit im Vordergrund und hier sieht der Trainer seine Jungs auf dem richtigen Weg. „Unser Problem ist halt, dass wir in der Spitze vorne die Bälle noch nicht so festhalten können und wenn wir sie festhalten, rücken wir nicht so nach“, erklärt Wolf. „Das müssen wir hinbekommen.“

Anpfiff im Stadion am Böllenfalltor ist morgen um 14 Uhr. Zwischen 1.200 und 1.500 Hansa-Fans werden die Reise nach Darmstadt mit antreten.

Bericht vom Spiel Hansa Rostock – SV Darmstadt 98

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