Aggressive Männergruppe sorgt für Ärger in Bus

Eine fünfköpfige Gruppe aggressiver junger Männer belästigte und bedrohte am Sonntagmorgen Fahrgäste, Busfahrer und einen RSAG-Mitarbeiter

6. Januar 2020
Aggressive Männergruppe sorgt für Ärger in Bus
Aggressive Männergruppe sorgt für Ärger in Bus

Am Sonntag, den 5. Januar 2020, wartete in den frühen Morgenstunden u. a. eine fünfköpfige Gruppe junger Männer (19, 2 x 20 und 22 Jahre alte, einer unbekannt) auf dem Doberaner Platz auf den Bus. Diese verhielt sich hier bereits sehr laut und sprach mehrere Frauen an. Gegen 05.30 Uhr bestiegen diese Personengruppe und weitere Fahrgäste die Buslinie 2 und fuhren in Richtung Hauptbahnhof Rostock. Nachdem die Gruppe dem Busfahrer einen Geldschein für die Tickets entgegen hielt, wurde diese auf den Fahrkartenautomaten im Bus verwiesen. Die Männer begaben sich nicht zum Automaten, sondern sprachen eine im Bus sitzende Frau an. Die Frau wehrte die Männer mündlich ab und diese reagierten ihr gegenüber verbal aggressiv und laut. Daraufhin spuckten die Männer im Bus herum. Ein 33-jähriger Zeuge eilte ihr zur Hilfe.

Höhe Goetheplatz wurde der Bus durch den Fahrer gestoppt, um die Situation zunächst zu klären. Dies gelang dem Busfahrer nicht. Er wurde von einem Mann aus der Personengruppe heraus sehr aggressiv angeschrien, dass er mit dem Bus weiter fahren soll. In der weiteren Folge begab er sich zurück zum Führerplatz, betätigte den Notfallknopf und lenkte den Bus schließlich bis zum Hauptbahnhof.

Am Hauptbahnhof stiegen vier der fünf Männer aus und begaben sich zum Bahnhofsgebäude. Ein 19-jähriger Mann von der Gruppe, die Frau und der Zeuge blieben im Bus sitzen. Der 19-Jährige stieg erst nach Aufforderung eines weiteren Mitarbeiters von der RSAG widerwillig aus.

Nunmehr bedrohten der 19- und 20-Jährige auf der Straße den Mitarbeiter der RSAG mit erhobenen Fäusten und versuchten ihn anzuspucken. Der Mitarbeiter begab sich daraufhin in seinen Kleinbus und verriegelte die Türen. Vier der fünf Männer stellten sich anschließend vor das Fahrzeug, hinderten die Weiterfahrt, schlugen gegen die Fensterscheiben und versuchten die Türen zu öffnen.

Bis zum Eintreffen der Polizei befand sich die Gruppe bei dem Kleinbus, wobei sich eine der fünf Personen zuvor unbemerkt entfernt hatte. Die angetroffenen Personen waren alkoholisiert. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der 19-Jährige aktiven Widerstand. Der 22-Jährige beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Es wurden entsprechende Strafanzeigen aufgenommen und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. An den Bussen entstand kein Sachschaden.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Bedrohung (13)Polizei (3733)

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9 Kommentare

  • Fischer, Robert sagt:

    Eine kurze Frage an die Redaktion, werden die Nationalitäten / Migrationshintergründe der jungen Männer bewusst verschwiegen?

  • Rostock-Heute sagt:

    nein, vgl.: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108765/4484857

  • Christian Müller sagt:

    @Rostock-Heute: so kann man es natürlich auch machen, verweise auf eine andere zensierte Quelle. Naja es kann halt nicht sein, was nicht sein darf und weitere Informationen würde Sie nur verunsichern, schon klar.

  • Rostock-Heute sagt:

    Wir haben die Original-Meldung der Polizeiinspektion Rostock so veröffentlicht, wie wir sie bekommen haben, also weder etwas geändert noch verschwiegen.

    Ob Nationalitäten wichtig sind oder nur Ressentiments beflügeln, sei dahingestellt. Wenn sie dir – warum auch immer – fehlen, wende dich mit deinem Wunsch am besten direkt an die Polizeiinspektion Rostock.

  • Robert sagt:

    NonStopNews Rostock hat die Identitäten der Täter (allesamt Eritreer) nicht verschwiegen. Es geht auch nicht darum, dass irgendwelche Ressentiments beflügelt werden sollen, sondern darum, dass es schlicht weg falsch ist, Informationen über die Herkunft wegzulassen.
    Das bewusste weglassen von Informationen widerspricht der journalistischen Aufgabe.
    „Wenn wir überlegen, verträgt das Publikum diese oder jene Information, kann man dem Publikum diese oder jene Information zumuten, dann können wir uns nicht mehr darauf verlassen, dass die Journalisten die Welt so öffentlich machen, wie sie tatsächlich ist. Viele Bürger fühlen sich dann bevormundet.“ (Prof. Horst Pöttker, Medienforscher)

  • Rostock-Heute sagt:

    Obwohl es hier schon mehrfach steht: Von uns wurde nichts weggelassen, weder bewusst noch unbewusst – wir haben die Originalmeldung mit Quellenangabe veröffentlicht.

    Wir finden es entbehrlich, bei solchen Meldungen extra die Herkunft nachzufragen. Andere Seiten anscheinend nicht und dort findest du dann, was du möchtest und bist gut aufgehoben.

  • Sven sagt:

    @ Robert
    Gibt es z.B. anlässlich von Hansa-Spielen Ausschreitungen oder Übergriffe, (was nun wirklich nicht selten vorkommt), wird auch nicht auf die Nationalität der Beteiligten verwiesen.
    Und was ist daran falsch? Richtig, nichts.
    Die Einseitigkeit Deiner Argumentation weist auf Dein tatsächliches Anliegen hin. Mit der Sorge um „journalistische Aufgabe“ hat es deutlich nichts zu tun.

  • Robert sagt:

    @ Sven
    Wie die Redaktion selbst, versuchst auch du Leute die Kritik an der Berichterstattung äußern gleich aufs RECHTE Abstellgleis zu stellen. Dies ist nicht nur falsch, sondern grenzt auch beinahe an Verleumdung. Ich habe ganz gewiss keinerlei rechtes Gedankengut. Es liegt auf der Hand und erschließt sich schlichtweg aus dem Kontext, dass wenn von Hansa-Hools, Naziparolen oder Übergriffe auf Migranten die Rede ist, es sich zu 99,9% um Deutsche handelt. Von mir aus können die Meiden auch hier stets die Nationalität erwähnen.
    Die Unterstellung, dass mein tatsächliches Anliegen ein anderes wäre, weise ich aufs schärfste zurück!
    Gerade in den letzten Jahren werden Menschen die sich zu gewissen Sachverhalten kritisch äußern immer wieder als Rechtsextreme verunglimpft. ZU UNRECHT.

  • Rostock-Heute sagt:

    @Robert: Für uns bist du der Einzige, der hier immer wieder versucht, etwas zu unterstellen, nämlich uns das Verschweigen von Informationen.

    Wir haben die Originalmeldung ohne Herkunft veröffentlicht, eine andere Seite hat die Nationalität nachgefragt und eingefügt. Bei der nur einen Tag älteren Meldung zur Geburtstagsfeier mit Verletzten übrigens nicht. Zu 99,9% Deutsche?

    Dafür wurde dort heute die Meldung zur Schleusung mit einem wie auch immer passenden (das mag jeder selbst bewerten) Archivfoto veröffentlicht. Inwieweit auch das eher Ressentiments bedient, darf ebenfalls jeder für sich selbst bewerten. Wir möchten das nicht und daher an dieser Stelle EoD.

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