„20?? - Rostock geht baden“ - Flashmob auf dem Uniplatz
Abschlussaktion der Klimawoche an der Universität Rostock im Vorfeld der Klimakonferenz in Warschau
1. November 2013, von Stefanie
Wird Rostock noch in diesem Jahrhundert baden gehen? Wird sich der Strand – verursacht durch den Klimawandel – von Warnemünde nach Süden verlagern und werden wir dann mit dem Surfboard über die überschwemmte Kröpi surfen? Oder werden wir irgendwann auf den Feldern, die unsere schöne Hansestadt umgeben, keine Erdbeeren, sondern Bananen ernten?
Eine humoristische Vorstellung davon gaben heute Nachmittag ein Dutzend junge Aktivisten, die auf dem Uniplatz gemalte Wellen zur Surfmusik tanzen ließen. Studenten der Universität Rostock hatten zum Flashmob „20?? – Rostock geht baden!“ aufgerufen. Die kleine Aktion bildete den Abschluss der Klimawoche. Mit Vorträgen, Filmvorführungen und Diskussionen wurde der Umgang mit dem Klimawandel beleuchtet. Im Vorfeld der Klimakonferenz vom 11. bis 22. November 2013 in Warschau war es den Organisatoren wichtig, zu vermitteln, dass das Thema nicht allein der Politik überlassen werden sollte. „Schlussendlich können Dinge nur verändert, wenn einem selbst der eigene Einfluss bewusst wird“, sagt Initiatorin Linda Marx. Die 19-jährige Biologiestudentin wünscht sich, dass keine Horrorszenarien dargestellt werden und erwartet von der Klimakonferenz konkrete Ziele sowie mehr Offenheit und Transparenz.
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