53-Jähriger rastet mehrfach in Zug aus
Missbrauch von Nothilfemitteln, Nötigung, Beleidigung und mehrfache Sachbeschädigung, so die Bilanz der begangenen Straftaten eines 53-Jährigen Fahrgastes auf der Strecke nach Rostock
25. November 2019
Angefangen hat es gegen 10:30 Uhr auf der Zugfahrt der Regionalbahn RE 4309 von Hamburg in Richtung Rostock. Hier beleidigte der zunächst unbekannte Mann eine Reisende. Zuvor hatte der Mann die Geschädigte aufgefordert ihr Handy wegzulegen. Da diese der Aufforderung nicht folgte, zerrte er ihr die Kopfhörer aus den Ohren und zerriss diese. Danach betätigte er die Notbremse und nutzte den Nothammer, um die Notaustiegsscheibe einzuschlagen, die daraufhin komplett zersprang. Die im Zug befindliche Zugbegleiterin versuchte den Reisenden festzuhalten und zu beruhigen. Dieser ging aber unbeirrt zur nächsten Zugtür, betätigte die Notverriegelung und verließ den Zug am Bahnhof Schwarzenbek in unbekannte Richtung. Der RE 4309 setzte mit 35 Minuten Verspätung seine Fahrt fort.
Keine fünf Stunden später war es erneut eine Frau, die im Regionalzug 4313 von Hamburg nach Rostock auf Höhe Hagenow Land von einer männlichen Person bedrängt und bedroht wurde. Abermals war es die Handynutzung, die den Mann dazu veranlasste, die Frau mit Verschwörungstheorien zu behelligen und auf die Schädigung seiner Gesundheit durch Handystrahlen hinzuweisen. In diesem Zusammenhang nahm er die Tasche der Geschädigten und wollte diese woanders platzieren. Nachdem der Mann die Verängstigung der Frau erkannte, wich dieser von ihr ab und ging nachfolgend durch den Zug. Nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Schwerin wurde der Mann durch die zwischenzeitlich informierten Beamten der Bundespolizei am Bahnsteig in Empfang genommen, seine Identität festgestellt und er von der Weiterfahrt ausgeschlossen.
Weitere zwei Stunden später geriet der Mann abermals in den Fokus der Bundespolizei, indem er einem Reisenden im IC 2116 von Hamburg nach Rostock das Handy ohne vorherige Äußerung aus der Hand riss und aus dem Zugfenster warf. Danach setzte er sich wieder wortlos auf seinen Sitzplatz.
Am Hauptbahnhof Rostock angekommen wurde der 53-Jährige erneut durch die Bundespolizisten in Empfang genommen und ein weiteres Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
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