Ortsbeirat Warnemünde hat sich konstituiert

Werner Fischer wurde am Dienstagabend zum neuen Vorsitzenden des Ortsbeirats Warnemünde gewählt, Jobst Mehlan und Stephan Porst zu seinen Stellvertretern

26. November 2019, von
Der neue Vorsitzende des Ortsbeirats Warnemünde Dr. Werner Fischer (Mitte) mit seinen Stellvertretern Dr. Jobst Mehlan (links) und Stephan Porst (rechts)
Der neue Vorsitzende des Ortsbeirats Warnemünde Dr. Werner Fischer (Mitte) mit seinen Stellvertretern Dr. Jobst Mehlan (links) und Stephan Porst (rechts)

Nach dem unfreiwilligen Ausscheiden des langjährigen Ortsbeiratsvorsitzenden Alexander Prechtel (CDU) hat sich am Dienstagabend der neue Ortsbeirat von Warnemünde/Diedrichshagen zu seiner ersten Sitzung getroffen.

Vier bekannte und fünf neue Gesichter bilden das neunköpfige Gremium. Als erste Amtshandlung wurde der neue Ortsbeiratsvorsitzende bestimmt. Elisabeth Möser (Bündnis 90/Die Grünen) schlug den 67-jährigen Werner Fischer (Die Linke. Partei) vor, der – auf Antrag von Sven Klüsener (SPD) in geheimer Wahl – mit acht Ja-Stimmen und einer Enthaltung zum neuen Ortsbeiratsvorsitzenden gewählt wurde. Seit fünf Jahren hat Fischer den Strukturausschuss geleitet, im August 2019 ist er als Nachrücker für Helge Bothur in den Ortsbeirat gewählt worden.

„Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht darüber nachzudenken“, bekennt Werner Fischer, der im Vorfeld von mehreren Seiten auf das Amt des Vorsitzenden angesprochen wurde. Er habe „großen Respekt vor dieser Aufgabe“, zumal wenn man sich den Vorgänger-Ortsbeirat unter Leitung von Alexander Prechtel vor Augen führt. Doch dann habe er sich dazu durchgerungen, sich dieser Aufgabe zu stellen.

Schwerpunkte für seine Arbeit in den nächsten fünf Jahren sieht Fischer in der Fortschreibung des Strukturkonzeptes, dem Parkraumkonzept, dem Masterplan für den Seekanal incl. Mittelmole, Werftgelände und -becken (damit es dort keine „Insellösung“ gibt), der Gestaltungssatzung, aber auch in den B-Plänen für Ortseingang und Strand.

Der neue Ortsbeirat Warnemünde: Rainer Milles (v.l.), Sven Klüsener, Burkhard Rohde, Dr. Jobst Mehlan, Dr. Werner Fischer, Elisabeth Möser, Stephan Porst, Franziska Richert und Dominic Schmidt
Der neue Ortsbeirat Warnemünde: Rainer Milles (v.l.), Sven Klüsener, Burkhard Rohde, Dr. Jobst Mehlan, Dr. Werner Fischer, Elisabeth Möser, Stephan Porst, Franziska Richert und Dominic Schmidt

Zum ersten Stellvertreter wählte das Gremium Dr. Jobst Mehlan (Rostocker Bund/Freie Wähler), der dem Ortsbeirat seit zehn Jahren angehört – sieben Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen (Franziska Richert und Dominic Schmidt) gab es für ihn. Zweiter Stellvertreter wurde Stephan Porst (Bündnis 90/Die Grünen). Alle seine acht Mitstreiter stimmten für den 50-Jährigen, nur er selbst enthielt sich seiner Wahl und hätte sich gefreut, wenn eine Frau ins Führungsgremium gewählt worden wäre.

Entschieden wurde auch über die Mitglieder des Seniorenbeirats der Hansestadt Rostock (Werner König) sowie des Fahrradforums (Mathias Ehlers). In beiden Fällen handelt es sich vorerst nur um eine Benennung, da nicht jeder Ortsbeirat einen eigenen Kandidaten entsenden kann.

Einstimmig vertagt wurde hingegen die Bildung der Ausschüsse des Ortsbeirats. Auf Antrag von Jobst Mehlan sollen sich die alten und neuen Beiratsmitglieder erst einmal kennenlernen und dann über die gewünschten Ausschüsse und deren Mitglieder entscheiden.

Mitglieder des neuen Ortsbeirats Warnemünde:

  • Dr. Werner Fischer (Vorsitzender, Die Linke. Partei)
  • Dr. Jobst Mehlan (1. Stellvertreter, Rostocker Bund/Freie Wähler)
  • Stephan Porst (2. Stellvertreter, Bündnis 90/Die Grünen)
  • Sven Klüsener (SPD)
  • Elisabeth Möser (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Franziska Richert (CDU)
  • Dominic Schmidt (CDU)
  • Rainer Milles (UFR)
  • Burkhard Rohde (AfD)

Schlagwörter: Ortsbeirat (5)Politik (125)Warnemünde (1027)

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1 Kommentar

  • J Heinrich sagt:

    Rostock 20.08.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren / Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen

    Betr..Extreme Lärmbelästigung durch einzelne Raser, es handelt es sich bei der betroffenen Straße um eine verkehrsberuhigte Wohnviertel / Zone, EU-Umgebungslärmrichtlinie
    „Ruhiger Gebiete“ 30 km/h Zone
    Die Belastung durch Umgebungslärm der Lärm stört nicht nur, er macht auch krank. Umgebungslärm steht mit verschiedenen Erkrankungsrisiken, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt so-wie Schlafstörungen, in Zusammenhang, was durch epidemiologische Studien belegt ist.
    Die Geräusche, die subjektiv als negativ empfunden werden, bezeichnet man als Lärm. Er wirkt sich negativ auf die Gesundheit sowie die Kommunikation, die Erholung und die Entspannung aus. Auch die kognitiven Fähigkeiten des Menschen, das psychische Wohlbefinden sowie die Wohnnutzung und Qualität werden durch Lärm extrem beeinträchtigt.
    Schützenswert ruhige Gebiete 30 kmh Zone sollen vor einer Lärmzunahme bewahrt werden. Die Richtlinie gibt hierfür nur einen Rahmen vor.
    Die Europäische Umweltagentur hat die europäischen Erfahrungen in einem Bericht zusammengetragen und gibt Empfehlungen bei der Umsetzung.
    Ruhige Gebiete 30 kmh Zone sind durch keinen oder nur geringen Lärm charakterisiert. Men-schen, die dort leben, profitieren davon hinsichtlich ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens.
    Eine Wohnung mit einer ruhigen Seite, das heißt mit einem niedrigen äquivalenten Dauerschallpegel von weniger als 45 dB(A), scheint sich positiv auf die Lärmbelästigungsreaktion der Bewohnerinnen und Bewohner auszuwirken. Dies gilt auch für nahegelegene ruhige Bereiche

    Wir wohnen in einer vorgeschiebenen 30 km/h Zone, Streuwiesenweg / Stranddistelweg, 18119 Diedrichshagen.
    Leider gibt es da nur ein einziges grosses Schild mit dem Hinweis 30 km/h Zone – Geschwindigkeit, leider ist das an der falschen Stelle.
    Es befindet sich ganz am Anfang, des Wohnviertels / Seebad Diedrichshagen, Beginn am Sonnenblumenweg und Ringverkehr, aber es wird einfach nicht beachtet.
    Meine Bitte, das Schild etwas weiter nach hinten, damit es besser ins Auge fällt und in Erinnerung bleibt / Foto zur neuen Position / Anhang, zu positionieren wurde nicht nachgegangen
    Was ich bis jetzt getan habe:
    a) Schreiben an Verkehrsbehörde Rostock, mit der Bitte eventuell doch zwei zusetzliche Verkehrsschilder / Hinweis 30 km/h zu stellen, wurde abgelehnt 
    b) Ordnungsamt negativ, wären überlastet durch Coronac
    c) Anzeige bei der Verkehrspolizei, die kamen leider zur falschen Uhrzeit
    d) zwei aufgestellte, handgemalte Hinweisschilder, die befestigt wurden, wurden einfach abmontiert und ebenso haben sie keinen Erfolg gebracht.
    e) eine Angabe und Feststellung des Kfz-Kennzeichens, kann auf Grund der Schnelligkeit der Raser, nicht gemacht werden.
    f) Städtische Verkehrswacht, Verkehr regelmäßig zu kontrollieren und zwar dann auch mit der entsprechenden Ausstattung, wird meiner Meinung nur wenig bringen auf Zeit gesehen.
    Das Problem ist, ca 60 % der Verkehrsteilnehmer fahren mit 50 – 60 kmh durch die Strasse, speziell zwischen 16:00 und 19:30 Uhr, aber auch zu anderen Uhrzeiten.
    Manchmal alle 5 Minuten und oft gefahren im kleinen Gang und dann mit Vollgas 60 km/h in der Geraden zu beschleunigen.
    Diese gerade Straße, beginnend an der Bushaltestelle lädt gerradezu zur Beschleunigung ein.
    Diese Raser sind in Wohngebieten besonders gefährlich.
    Allerdings gibt es dort Autofahrer, die keine Kinder haben und jünger sind und es nicht einsehen, sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten oder in der verkehrsberuhigte Bereich wird allgemein oft von Autofahrern benutzt, die es besonders eilig haben.
    Zwei Motorradfahrer, die ihre Auspufftöpfe manipuliert haben und einen extrem hohen Geräuschpegel verursachen, sind eine Plage
    Wir und minimum 30 – 40 Anlieger, fast alle über dem Rentenalter, Stranddistelweg / Streuwiesenweg, die davon betroffen sind und können sich keinen Aufenhalt in ihrem Garten leisten, da der Abstand zur Strasse zwischen 5 – 8 Meter ist.
    Ausserdem befinden sich 2 Bushaltestellen in dieser Ecke, mit einem kleinen Platz in der Mitte, der von Kindern zum Spielen benutzt wird und die Strasse wird von vielen älteren Menschen, beim aussteigen des Buses , überqueren wollen.
    Tatbestand: Gefährdung von Anwohnern und vor allem Kindern.
    Das Verhalten einzelner Fahrer / innen ist einfach rücksichtlos, wären die an unserer Stelle,wären Sie die Ersten, die sich beschweren würden.

    Wir wenden uns unter anderem an die Verkehrswachten, da die Strafanzeige gegen die Raser zu keiner Änderung der Vorfälle im verkehrsberuhigten Bereich 30 km/h geführt hat.
    Zusätzlich werden wir einen Bürgerantrag an die kommunale Volksvertretung stellen. Deshalb bitten wir und alle Anrainer, die Verkehrswacht der Polizei und dem Verkehrsamt, Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen, sowie die Versetzung des Schildes, siehe Foto und das auch billiger wäre, als Fahrbahnschwellen, Plateaupflastern oder Teilaufpflasterungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fam. Heinrich
    Elektronisch gezeichnet, besitzt Gültigkeit

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