Neue Ortseingangschilder für Warnemünde

18 neue Schilder weisen den Rostocker Ortsteil Warnemünde mit seinem Namen und als staatlich anerkanntes Seebad aus

23. Juni 2012, von
Neues Ortseingangsschild in Warnemünde
Neues Ortseingangsschild in Warnemünde

Endlich angekommen! Jetzt ist es auch für Warnemünde-Urlauber, die mit dem Pkw anreisen, leichter erkennbar, dass sie das Ostseebad erreicht haben. 18 neue Schilder an den Ortseingängen Warnemündes weisen nun direkt den Namen des Rostocker Ortsteils aus, wo früher nur „Hansestadt Rostock“ geschrieben stand.

Wie auch Diedrichshagen, Hinrichshagen und Markgrafenheide liegt Warnemünde mehr als 1000 Meter vom eigentlichen Ortsgebiet entfernt. Da ist so ein Schild mit eigenem Ortsteilnamen gesetzlich vorgeschrieben.

Seit 1992 hatte sich der Warnemünde-Verein für eine Änderung der Straßenschilder eingesetzt. Als dem Tiefbauamt nach der Fertigstellung des Nordkreuzes auffiel, dass die Beschilderung der Warnemünder Ortseingänge teilweise unvollständig war, packte es die Gelegenheit beim Schopfe und nahm 2200 Euro für den Austausch in die Hand. Zusätzlich kennzeichnet nun auch ein weißes Schild unter dem gelben Ortseingangsschild Warnemünde als „staatlich anerkanntes Seebad“.

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1 Kommentar

  • Peter Kühn sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    nach meiner Information ist Warnemünde ein Stadtteil von Rostock. Entsprechend der obigen Begründung könnten alle Stadtteile von Rostock ein, nach meiner Kenntnis, falsches Eingangsschild beanspruchen. Die in der Information gegebene Begründung entspricht nicht den wirklichen Interessen des Ortsbeirates von Warnemünde. Die ewige separatistischen Bemühungen und die Nichtanerkennung der Eingemeindung von Warnemünde sind wohl der wahre Grund.
    (Die Stadt Rostock erwarb am 11. März 1323 das um 1200 entstandene Dorf Warnemünde, um den Zugang zum Meer zu sichern)
    Gleichfalls sollte die Stadt Rostock mehr Wert darauf legen, dass die Kreuzfahrtschiffe nicht in Warnemünde sondern in Rostock-Warnemünde anlegen. Offensichtlich legt Rostock keinen Wert auf solche Feinheiten, oder man könnte auch sagen, solche Privilegien.
    Mich würde interessieren, mit welcher Begründung das Ordnungsamt Rostock diese falsche Kennzeichnung begründet und genehmigt hat.
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Kühn

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