Deutscher Fahrradpreis: Dritter Platz in Kategorie „Service“

Die Hansestadt Rostock hat heute bei der Verleihung des Deutschen Fahrradpreises in Essen den dritten Platz in der Kategorie „Service“ erreicht

25. Februar 2016
Verleihung des Deutschen Fahrradpreises 2016 in Essen – Rostocks Mobilitätskoordinator Steffen Nozon; Christiane Fuchs, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS); Peter Lohmeyer als Radfahrfreundlichste Persönlichkeit 2016, und Rostocks Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus (v.l.n.r.)
Verleihung des Deutschen Fahrradpreises 2016 in Essen – Rostocks Mobilitätskoordinator Steffen Nozon; Christiane Fuchs, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS); Peter Lohmeyer als Radfahrfreundlichste Persönlichkeit 2016, und Rostocks Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus (v.l.n.r.)

Die Hansestadt Rostock hat bei Verleihung des Deutschen Fahrradpreises am 25. Februar 2016 in Essen den sehr guten dritten Platz in der Kategorie „Service“ erreicht. Rostock punktete mit dem Projekt „Rostock steigt auf – der Service macht´s!“. Die Hansestadt setzte sich gemeinsam mit den Projekten „Kiezkaufhaus“ aus Wiesbaden und „Radfahren in der Grundschule“ aus Köln gegen 40 weitere Bewerber durch.

Rostocks Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus betonte in seiner Dankesrede, dass es in Rostock trotz knapper Kassen immer mehr gelingt, ein angenehmes Fahrradklima herzustellen. „Mit dem Radwegewart, dem Klar-Schiffportal, einem schrittweise verbesserten Winterdienst, den elros-Leihrädern und den Fahrradmonitoren bieten wir den Radfahrerinnen und Radfahrern einen erlebenswerten Service an. Nun sei es an der Zeit, auch verstärkt in Infrastrukturen zu investieren und das Radwegenetz auszubauen. Mit den bevorstehenden Lückenschlüssen an der Werftstraße und am Holbeinplatz sowie dem Ausbau der Steintor-Kreuzung erreichen wir eine wesentliche Verbesserung für die Rad Fahrenden.“

Für den Rostocker Mobilitätskoordinator Steffen Nozon ist der Preis auch gleichzeitig Ansporn, den Service weiter zu verbessern. „Der Winterdienst steht wird mitunter in der Kritik. Mit der Stadtentsorgung Rostock haben wir aber einen sehr engagierten Partner an unserer Seite. Das Unternehmen hat unlängst in neue Technik investiert und wird erstmalig auf einer Pilotstrecke von Gehlsdorf über den Stadthafen, Hamburger Straße bis zum Schutower Kreuz ein Spezialfahrzeug mit Bürsten und Solebalken zum Einsatz bringen. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Ganzjahresradeln zu ermöglichen."

Der Deutsche Fahrradpreis wird gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), dem Zweirad Industrieverband (ZIV) und dem Verbund Service und Fahrrad g.e.V. ausgelobt. Er ist je Kategorie mit 3.000 Euro dotiert. Der Deutsche Fahrradpreis ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. In diesem Jahr wird er zum 16. Mal ausgelobt. Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans der Bundesregierung soll der Fahrradpreis dazu beitragen, Good-Practice-Beispiele Entscheidungsträgern nahe zu bringen.

Die eingereichten Beiträge sollen bundesweit als Vorbild und Anregung für weitere Projekte und Maßnahmen der Radeverkehrsförderung dienen. Als weiteres Ziel soll der Wettbewerb helfen, das Image des Fahrrads in der Öffentlichkeit aufzuwerten und so mehr Menschen zum Fahrradfahren animieren. Unter die Kategorie Service fallen gemäß der Wettbewerbsbedingungen alle Dienstleistungen und Produkte, die das Radfahren in Alltag, in der Freizeit und auch im Tourismus erleichtern und unterstützen. Beispiele sind Reparaturservice, Dienstleistungsangebote zur Verkehrserziehung, Radroutenplaner und Fahrradverleihsysteme.

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle

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