S-Bahn-Haltestelle Holbeinplatz saniert

Auch nach der Sanierung ist die Haltestelle Holbeinplatz noch nicht komplett barrierefrei

6. Dezember 2012, von
S-Bahn-Haltestelle Holbeinplatz
S-Bahn-Haltestelle Holbeinplatz

Trotz Aufzug und Rampe, eine Hürde bleibt für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die am Holbeinplatz in die S-Bahn Richtung Warnemünde oder Hauptbahnhof ein- oder aus dieser aussteigen wollen. Die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug ist auch nach der umfangreichen Sanierung der Haltestelle immer noch zu groß.

3,6 Millionen Euro haben Bund, Land und die Bahn für die Modernisierung der S-Bahn-Station Holbeinplatz ausgegeben. Nachdem die Bauarbeiten im Sommer 2011 begannen und sich die Fertigstellung um gut ein Jahr verzögerte, wurde die Haltestelle heute offiziell übergeben.

Zwei neue Wetterschutzhäuser und eine von Grund auf erneuerte Dachkonstruktion bieten Schutz vor Wind und Niederschlägen. Wegeleitung und Blindenleitsysteme erleichtern die Orientierung. Über einen kleinen Aufzug, eine Rampe und einen neuen Personentunnel gelangen Reisende jetzt stufenlos zu den Bahnsteigen.

Wenn jedoch Rollstuhlfahrer von hier aus in den Zug einsteigen wollen, sind sie weiterhin auf Hilfe angewiesen. Frühestens 2014 werde es hierfür eine Lösung geben, heißt es seitens der Bahn.

Der Holbeinplatz im Hansaviertel ist ein wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs zwischen dem Nordwesten und der Innenstadt Rostocks. Etwa 4.000 Fahrgäste nutzen ihn täglich, um zwischen S-Bahn, Straßenbahn und Bussen umzusteigen.

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