Seestraße in Warnemünde freigegeben
Fußgängerfreundlich und verkehrsberuhigt – Senator Holger Matthäus hat heute den letzten Bauabschnitt der Seestraße in Warnemünde freigegeben
29. März 2019, von Olaf
Sonnenschirme und eine Kultur wie am Mittelmeer wünschte sich Holger Matthäus heute bei der Freigabe des zweiten und letzten Bauabschnitts der Seestraße in Warnemünde. Nach langer und besonders für die Anlieger anstrengender Bauzeit ist aus der „reinsten Abstellfläche für Blech“ eine „Fläche mit richtig Atmosphäre“ entstanden.
Mit Bänken, 24 Bäumen und Freiflächen zum Spielen oder für die Außengastronomie, freut sich Rostocks Senator für Bau und Umwelt über das Ergebnis. Mit Blick auf Leuchtturm und Teepott beim Abendessen den Sonnenuntergang genießen – Matthäus hat bereits genaue Vorstellungen, wie es rund um den Leuchtturm-Vorplatz bald zugehen könnte.
Auf insgesamt 442 Metern Länge hat die Firma ASA-Bau GmbH die Seestraße im zweiten Bauabschnitt sowie die Straße „Am Leuchtturm“ neu gestaltet. Gleichzeitig wurde die gesamte unterirdische Infrastruktur erneuert. 2,65 Millionen Euro wurden in die Umgestaltung der Verkehrsanlagen investiert. „Mit breiter Bürgerbeteiligung“, betont Holger Matthäus, schließlich waren die Verkehrseinschränkungen ebenso wie der Wegfall der rund 60 Parkplätze nicht ganz unumstritten.

Dafür ist ab dem „Hotel am Leuchtturm“ eine großzügige Fußgängerzone (Radfahrer frei) entstanden, die bereits am Georginenplatz beginnt und durch Polleranlagen geschützt wird. Zwischen Heinrich-Heine-Straße und dem „Hotel am Leuchtturm“ wurde ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet, in dem Parkverbot herrscht. Elektroautos können hier in Kürze an einer Ladesäule aufgetankt werden.
Nach der Baustelle ist vor der Baustelle: Als nächstes steht bis 2021 die Sanierung der Georginenstraße an, blickt Holger Matthäus nach vorne. Dies sei für das Gesamtprojekt wichtig, da auch hier Poller gegen widerrechtliches Befahren der Fußgängerzone geplant sind. Später soll der Georginenplatz folgen. Auch wenn die unterirdischen Versorgungleitungen erneuert werden müssen, die alten Bäume werden auf dem Platz stehen bleiben. Und irgendwann ist natürlich auch die Mühlenstraße dran – wenn man sich denn einigt, wie die Kopflinden trotz Straßensanierung erhalten werden können.
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