55 Mio. Euro für Archäologisches Landesmuseum

Finanzminister Reinhard Meyer und Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen haben heute im Stadthafen Rostock die Zusammenarbeit beim Bau des Archäologischen Landesmuseums besiegelt

29. März 2021, von
Vereinbarung für Archäologisches Landesmuseum in Rostock unterzeichnet - Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (links) und Finanzminister Reinhard Meyer
Vereinbarung für Archäologisches Landesmuseum in Rostock unterzeichnet - Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (links) und Finanzminister Reinhard Meyer

Die Planungen für das Archäologische Landesmuseum in Rostock werden konkreter. Finanzminister Reinhard Meyer und Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen haben heute am künftigen Standort im Rostocker Stadthafen eine Kooperationsvereinbarung für den Bau unterzeichnet.

Noch in diesem Jahr soll der Architekturwettbewerb starten, Baubeginn ist jedoch erst nach der Buga. 2030 könnte das Landesmuseum fertig sein.

Baustart erst nach der Buga

Bis zum Baustart für das Archäologische Landesmuseum dauert es noch ein paar Jahre. Mit dem Hochbau soll erst 2026, nach Abschluss der Bundesgartenschau, begonnen werden. Läuft alles nach Plan, könnten die Arbeiten 2030 abgeschlossen werden.

Aktuell gehen die Planungen von etwa 3.600 Quadratmetern Nutzfläche aus. Neben Ausstellungsflächen sowie Büro- und Servicebereichen sollen auch Tagungsmöglichen und ein Café entstehen. Gebaut wird das Museum im Bereich des Christinenhafens.

Vertrag für Archäologisches Landesmuseum in Rostock unterzeichnet
Vertrag für Archäologisches Landesmuseum in Rostock unterzeichnet

Internationaler Architekturwettbewerb

„Wie wir sehen, sehen wir nix, aber wir sind alle im Stande, uns etwas vorzustellen“, sagt Claus Ruhe Madsen. Um die schönsten Entwürfe für das Museum zu finden, bereitet das Land gerade einen internationalen Architekturwettbewerb vor. Noch Ende dieses Jahres soll das Preisgericht tagen.

Finanzminister Reinhard Meyer schwärmt vom Guggenheim-Museum in Bilbao oder der Oper in Oslo, der Däne Madsen eher vom Moesgaard Museum in Aarhus, wo aktuell auch Exponate zur Geschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgestellt werden. „Ich wäre begeistert, wenn man oben drauf stehen kann“, hat der Rostocker Oberbürgermeister einen konkreten Wunsch.

55 Mio. Euro Gesamtbaukosten – Rostock beteiligt sich mit 15 Mio.

Aktuell plant das Land mit Gesamtbaukosten in Höhe von 55 Mio. Euro – 40 Mio. Euro trägt das Land, die Hansestadt Rostock beteiligt sich mit 15 Mio. Euro. Sollte das Archäologische Landesmuseum günstiger werden, sinkt der Rostocker Anteil auf 27,27 Prozent der Gesamtbaukosten.

Wird es teurer, muss die Hansestadt lt. Vertrag nur „prüfen, ob sie sich bei einem nachweislich stadtgesellschaftlichen Mehrwert auch an den Mehrkosten mit einem Anteil von 27,27 Prozent beteiligt“.

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3 Kommentare

  • Maik sagt:

    Also wird der geplante hässliche, einfallslose Glaswürfel im Stadthafen nun doch gebaut? Wozu gibt es eigentlich Ortsbeiräte, Gestaltungsbeiräte, Stadtarchitekten usw.?

  • dr.listemann sagt:

    Das „Moesgaard Museum“ ist eigentlich überhaupt nicht hässlich und könnte tatsächlich als Vorbild dienen: https://www.moesgaardmuseum.dk/nyheder/moesgaard-er-lukket

  • Maik sagt:

    Hässlich ist es nicht, passt aber nicht vor eine Altstadtkulisse wie im Stadthafen.

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