Brand bei der Stadtentsorgung Rostock

Auf dem Betriebsgelände der Stadtentsorgung am Petridamm in Rostock kam es am späten Samstagabend zu einem Brand mit hohem Sachschaden.

4. Februar 2024
Brand bei der Stadtentsorgung Rostock
Brand bei der Stadtentsorgung Rostock

Am 03.02.2024 gegen 22:05 Uhr kam es aus bisher noch unbekannter Ursache zu einem Brandausbruch auf dem Betriebsgelände der Stadtentsorgung am Petridamm in Rostock.

Nach derzeitigem Stand entwickelte sich der Brand unter einem Carport. Darunter abgestellt befanden sich mehrere Kehrmaschinen, von denen sieben komplett ausbrannten und einige weitere beschädigt wurden. Ein Übergreifen der Flammen vom Carport auf eine angrenzende Halle konnte nicht verhindert werden.

Sowohl am Carport als auch an der Halle entstand erheblicher Sachschaden. Um die Löscharbeiten zu erleichtern wurde der Petridamm voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf ca. 1 Mio. Euro geschätzt. Die Brandortarbeit wurde durch den Kriminaldauerdienst Rostock übernommen. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Zur Brandbekämpfung waren 50 Kameraden der Berufsfeuerwehr Rostock sowie der freiwilligen Feuerwehr aus Gehlsdorf im Einsatz. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Am Sonnabend, 3. Februar 2024, gegen 22.05 Uhr liefen mehrere Notrufe in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Rostock ein. Die Anrufenden hatten starken Feuerschein auf dem Gelände der Stadtentsorgung Rostock, Petridamm 26, festgestellt. Daraufhin wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr aus den Feuer- und Rettungswachen 1 und 3 sowie zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Gehlsdorf zum Einsatzort alarmiert, informiert der diensthabende Leitungsdienst der Berufsfeuerwehr Michael Kowitz.

Die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr erreichten die Einsatzstelle bereits nach sieben Minuten. Unter einem 15 x 50 Meter großen Schleppdach brannten mehrere abgestellte Kehrmaschinen in voller Ausdehnung. Teile der Schleppdachkonstruktion und der danebenliegenden, etwa 22 x 50 Meter großen Wagenhalle waren ebenfalls vom Feuer betroffen.

Nachdem kurz danach weitere Einsatzkräfte den Einsatzort erreicht hatten, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Im ersten Einsatzabschnitt erfolgte mit mehreren Einsatzkräften unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Bereich des Schleppdachs. Die Kräfte im zweiten Einsatzabschnitt kümmerten sich um die Kontrolle und die Brandbekämpfung in der ebenfalls betroffenen Wagenhalle.

Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Kräfte der Berufsfeuerwehr war der Brand unter dem Schleppdach um 22.35 Uhr unter Kontrolle. Die Löscharbeiten in der Wagenhalle gestalteten sich schwieriger, da Teile der Zwischendecke aufwändig entfernt werden mussten, um das Feuer in der Dachkonstruktion der Halle endgültig zu löschen. Vorher hatten Mitarbeitende der Stadtentsorgung Rostock die in der Halle befindlichen Fahrzeuge aus der Halle gefahren. Um 0.20 Uhr waren sämtliche Glutnester gefunden und abgelöscht.

Der materielle Schaden ist beträchtlich. Sieben Kleingeräteträger erlitten durch den Brand Totalschäden. Zusätzlich entstanden Brandschäden an der Schleppdachkonstruktion und der Wagenhalle.

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Kräften der Feuerwehr, der Polizei und den Mitarbeitenden der Stadtentsorgung Rostock konnte eine Brandausbreitung auf weitere Fahrzeuge und die Wagenhalle verhindert werden. Insgesamt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Gehlsdorf und ein Rettungswagen aus dem Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Einsatz.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle

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