Hansa Rostock beim Chemnitzer FC zu Gast

Beim Ost-Klassiker gegen den Chemnitzer FC möchte Hansa Rostock mit seinen Neuzugängen endlich die Negativserie stoppen

2. Februar 2013, von
Hansa-Trainer Marc Fascher
Hansa-Trainer Marc Fascher

„Dass wir hinten zu null spielen und vorne ein Tor schießen“ – so einfach lässt sich mit den Worten von Marc Fascher beschreiben, wie Hansa Rostock wieder in die Erfolgsspur zurückfinden möchte.

Seit inzwischen sechs Spielen warten die Hansestädter auf einen Sieg, mit nur einem Remis konnte in dieser Zeit lediglich ein einziger Punkt geholt werden. „Was mir wehtut, ist, dass wir keine Chance mehr haben nach oben“, möchte sich Fascher keine unrealistischen Aufstiegshoffnungen machen. 13 Zähler trennen Hansa vom Aufstiegsrelegationsplatz, nur sieben Punkte Abstand sind es zu den Abstiegsplätzen.

Damit der eigenen Kasten heute sauber bleibt, gilt es besonders Anton Fink im Auge zu behalten. Mit 13 Treffern ist der Chemnitzer Stürmer zweitbester Torschütze der Liga. „Das ist so ein Schleicher“, beschreibt Marc Fascher den 26-Jährigen. „Schleicht sich gern weg, ist oftmals nicht zu sehen und auf einmal ist er das und drückt oftmals die Kugel im richtigen Moment über die Linie.“ Einen speziellen Plan zur Deckung gibt es aber nicht, „das muss die Viererkette im Kollektiv bewerkstelligen“, so der Hansa-Trainer.

Im Vergleich zur Niederlage gegen Preußen Münster sind bei der Mannschaftsaufstellung erneut einige Änderungen zu erwarten. Nach seiner Gelbsperre kann Kapitän Sebastian Pelzer heute wieder auf seiner angestammten Linksverteidigerposition spielen, auch wenn Fascher ihn zuletzt als ‚Sechser‘ getestet hat. Ebenfalls in die Viererkette zurückkehren dürfte nach auskurierter Grippe Abwehrchef Matthias Holst.

Für den nach seiner fünften Gelben Karte gesperrten Julien Humbert könnte Ken Leemans zum Einsatz kommen. Gute Chancen, heute sein Pflichtspieldebüt für die Rostocker zu bestreiten, hat Nico Zimmermann. „Der hat schon gute Chancen, von Anfang an auflaufen zu können“, so Fascher. Das gilt ebenfalls für Neuzugang Collin Quaner, der als Sturmspitze agieren könnte.

Zwischen sieben- und achttausend Zuschauer werden zur Begegnung zwischen dem Chemnitzer FC und Hansa Rostock im Stadion an der Gellertstraße erwartet, darunter knapp 2.000 Hansa-Fans. Anpfiff ist um 14 Uhr, der MDR überträgt die Partie als Livestream im Internet. Im Hinspiel trennten sich Rostock und Chemnitz torlos.

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