Hansa Rostock bei den Stuttgarter Kickers zu Gast

Zum Start der Rückrunde muss Hansa Rostock bei den Stuttgarter Kickers antreten

1. Dezember 2012, von
Hansa-Trainer Marc Fascher
Hansa-Trainer Marc Fascher

„Die Tabelle lügt nicht, das ist Mittelmaß“, zieht Hansa-Trainer Marc Fascher sein Fazit der Hinrunde. Platz acht und ein negatives Torverhältnis (22:24) – „das ist einfach nur Durchschnitt“. Auch wenn die persönliche Bilanz seit seinem Start deutlich besser ausfällt, sieht der Coach „noch Luft nach oben“. Die richtige Trainerarbeit fängt für ihn erst mit der Wintervorbereitung an, wenn er vier Wochen am Stück für den Feinschliff seiner Mannschaft hat.

Nach drei sieglosen Spielen in Folge möchte Hansa Rostock zum Start der Rückrunde bei den Stuttgarter Kickers endlich wieder einen Dreier einfahren. Als problematisch könnten sich nach dem Wintereinbruch in Süddeutschland die Platzverhältnisse erweisen. Minusgrade und Schnee – vorbereiten könne man sich darauf nur insofern, dass „die Jungs das richtige Schuhwerk mitnehmen“, so Fascher.

Problematisch gestaltet sich für den Hansa-Trainer insbesondere die Situation im zentralen Mittelfeld. „Alternativen? So viele gibt es da gar nicht mehr“, spielt Fascher auf seine beiden „Sechser“ Ken Leemans (Rote Karte) und Leonhard Haas (5. Gelbe Karte) an, die gegen die Kickers nicht zur Verfügung stehen. Neben Youngster Ben Zolinski, der bereits gegen Erfurt in der Startelf stand, dürfte somit wohl auch Julien Humbert von Beginn an spielen.

Positive Nachrichten gibt es hingegen, was die rechte Seite betrifft. Neuzugang Emil Rilke ist seit Donnerstag spielberechtigt. „Er hat große Chancen, dass er im Kader ist“, bestätigt Fascher, für den der Tscheche „mehr der Vorbereiter als der Vollstrecker“ ist. Seine Schnelligkeit und die Qualität, sich im Zweikampf durchzusetzen, sind die Attribute, die den 29-Jährigen für den Hansa-Trainer besonders wertvoll machen.

Auch wenn die Kickers mit 17 Punkten gerade so auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, möchte Fascher den Gegner nicht unterschätzen: „Das ist schon ein angeschlagener Boxer, der gefährlich sein kann.“ Die Abwehr der Stuttgarter musste in der laufenden Saison erst 23 Gegentore in Kauf nehmen (Hansa: 24) und mit Marco Grüttner (10 Treffer) verfügen die Gastgeber über den fünftbesten Torschützen der Liga.

Etwa viertausend Zuschauer werden heute zur Begegnung zwischen den Stuttgarter Kickers und Hansa Rostock im Gazi-Stadion auf der Waldau erwartet, darunter auch etwa 1.000 Hansa-Fans. Anpfiff ist um 14 Uhr, das Hinspiel konnte Hansa mit 2:1 für sich entscheiden.

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1 Kommentar

  • Bernd Blunk sagt:

    Hallo! Bin (männlich) Bj.57 geboren in Schwerin und habe bisher immer den Werdegang und den Fall von Hansa beobachtet,obwohl ich mitlerweile schon seit 21 Jahren in NRW wohne!Ich war bisher immer Fan von Hansa,obwohl ich sehr viel Gelächter einstecken musste im Kreise meiner Freunde.Aber!!! Meine Freunde haben recht! ! ! Hansa Rostock ist es nicht wert in der Zweiten,geschweige denn in der Ersten mitzuspielen und langsam bin ich der Meinung,auf Grund Eurer Leistungen in der Dritten würde ich sagen,versinkt in den Ligen der Namenlosen.Entweder könnt Ihr einfach nicht besser spielen oder ,was schlimmer wäre, Ihr wollt ganz einfach nicht und verdient den Rückhalt der Fan`s nicht mehr. Ich für mein Teil,werde mich nicht mehr dem Gelächter meiner Freunde aussetzen!!!!!!! M.f.G. Euer gewesener Fan Bernd.

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