Ex-Freund rastet am Hauptbahnhof aus

Ein Mann griff am Hauptbahnhof Rostock den Begleiter seine Ex-Freundin an und schlug ihn mit Faust und Bierflasche – die Polizei ermittelt

18. April 2019
Ex-Freund rastet am Hauptbahnhof aus
Ex-Freund rastet am Hauptbahnhof aus

Eine offensichtliche Eifersüchtelei eskalierte gestern Abend gegen 23:00 Uhr am Rostocker Hauptbahnhof. Vorausgegangen waren Beleidigungen und eine Körperverletzung zum Nachteil einer 17-Jährigen.

Diese war am S-Bahnhaltepunkt Parkstraße zusammen mit drei Begleitern in die S-Bahn gestiegen. Hier trafen sie auf eine Gruppe gleichaltriger, in der sich auch der Ex-Freund der oben Erwähnten befand. Sofort soll dieser sie beleidigt und bespuckt haben. Nachdem beide Gruppen am Hauptbahnhof Rostock die S-Bahn verließen und sich getrennt zum Ausgang begeben wollten, griff der Beschuldigte unvermittelt den 19-jährigen Begleiter seiner Ex-Freundin an. Hierbei schlug er dem Begleiter mit der Faust ins Gesicht und anschließend mit einer Bierflasche auf den Kopf, die dabei zu Bruch ging. An der Nordseite des Hauptbahnhofes wandten sich der Geschädigte sowie die Zeugen an dort befindliche Polizeibeamte.

Hier erfolgte eine Erstversorgung der Platzwunde am Kopf sowie die Befragung der Zeugen durch die Beamten. Auf die Hinzuziehung eines Rettungswagens verzichtete der Geschädigte. Nach der Erstversorgung begab sich der Geschädigte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Anhand der Aussagen der Zeugen, konnten alle Angaben zum Täter erlangt werden. Dieser wird sich nun einem durch die Bundespolizei eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und einer gefährlichen Körperverletzung verantworten müssen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Hauptbahnhof (80)Körperverletzung (218)Polizei (3507)

Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.