Vorjahressieger erneut Schnellster bei Rostocker Marathonnacht 2017

Der Rostocker Carsten Tautorat gewinnt zum zweiten Mal infolge die Marathonnacht in Rostock

6. August 2017, von
Enrico Wiessner, Carsten Tautorat und Bernd Romeikat (v.l.n.r.) sind die schnellsten Marathonläufer bei der Rostocker Marathonnacht 2017
Enrico Wiessner, Carsten Tautorat und Bernd Romeikat (v.l.n.r.) sind die schnellsten Marathonläufer bei der Rostocker Marathonnacht 2017

Gegen halb Zwölf brauste ein letztes Mal schon kleiner gewordener, aber voller Anerkennung und Motivierung geladener Applaus auf dem Universitätsplatz auf. Die Trommelgruppe hatte da schon längst ihre Instrumente eingepackt. Der letzte Läufer der 15. Marathonnacht machte sich auf den Weg zum Neuen Markt.

Hier waren zuvor schon hunderte Athleten ins Ziel gelaufen. 2.166 waren in den Abendstunden gestartet, eine neue Rekordanmeldung für die Rostocker Marathonnacht, so Veranstalter Karsten Schölermann. Beim Schülerlauf (1,8km), beim Lauf „Rostocker 7“ (7,7km), beim Halbmarathon (21,0975 km), der Marathonstaffel und der Königsdisziplin dem Marathon (42,195 km) waren sie angetreten. Bei bestem Sommerabendwetter liefen sie durch die Innenstadt und die Marathonis östlich der Warnow durch den Warnowtunnel zum IGA-Park und zurück.

Während die Staffel von Fiko-Gesundschuh (2:24:06) schon wie gewohnt mit deutlichem Abstand vor dem Team Warnowtunnel/TriZack (2:40:06) auf den ersten Platz lief, lieferten sich die Marathon-Herren ein spannendes Rennen. Mit einem riesigen Vorsprung hatte sich ein portugiesischer Läufer schon nach den ersten Kilometern an die Spitze gesetzt und zeigte dem Vorjahressieger Carsten Tautorat nur noch den Rücken. Doch bei Kilometer 31 war er wieder eingeholt und fortan lief der Rostocker mit dem Berliner Enrico Wiessner zusammen. „Wir haben stark gekämpft. Bei Kilometer 30 fängt ein Marathon ja erst an“, berichtet Carsten Tautorat nach dem Rennen. Der Kampf hat sich gelohnt. Nach 2:52:03 Stunden lief er erneut als erster über die Ziellinie. Etwa zwei Minuten später (2:54:05) folgte Enrico Wiessner, der zum ersten Mal in Rostock weilte. Auf Platz drei landete Bernd Romeikat (2:58:34).

Mit einer Dankesgeste an ihre Fahrradbegleitung beendete Friederike Preuß nach 3:28.49 Stunden ihr Rennen. Von Anfang an hatte diese sie als erste Marathonläuferin auf der Strecke angekündigt. Obwohl die Eisenhüttenstädterin bereits im letzten Jahr bei der Rostocker Marathonnacht mitgelaufen war, hat sie sich in diesem Jahr geplagt von Muskelkater erst spontan zur Teilnahme entschlossen. So blieben für die Berlinerin Malin Pfäffle (3:31:52) und der Rostockerin Elena Eidenreich (3:38:27) die Plätze zwei und drei.

Fotos von der Rostocker Marathonnacht 2017:

Schlagwörter: Laufen (63)Marathon Nacht (12)Neuer Markt (63)

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2 Kommentare

  • A.E.Preuß sagt:

    Was für ein tendenziöser Artikel! Nur die Männer werden bejubelt und die schnellste Frau so nebenbei erwähnt, obwohl sie im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegte.
    Friederike Preuß lebt seit zwei Jahren in Güstrow und hat von Seiten ihrer Mutter sogar Rostocker Wurzeln.
    Der Schreiber des Artikels sollte sich um gründlichere Recherche bemühen!

  • Lena sagt:

    Heult jetzt jeder rum, dessen Wie-auch-immer-Verwandte vermeintlich zu wenig gewürdigt werden? Ein Absatz zu den Männern (bei denen es dank Führungswechsel wohl spannender war), einer zu den Frauen, passt doch!

    In der Ergebnisliste steht übrigens auch Eisenhüttenstadt – vielleicht sollte sich deine Wie-auch-immer-Verwandte einfach korrekt anmelden oder beim Veranstalter beschweren?

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