Gefährliche Körperverletzung mit möglichem politischen Hintergrund

Ein 26-jähriger Mann aus Kamerun wurde am Freitagmorgen in Lütten Klein angegriffen und niedergeschlagen – nach ersten Ermittlungen fielen dabei ausländerfeindliche Beleidigungen

3. April 2015
Gefährliche Körperverletzung mit möglichem politischen Hintergrund
Gefährliche Körperverletzung mit möglichem politischen Hintergrund

In den frühen Morgenstunden des 03.04.2015 in der Zeit von 05:00 bis 05:15 Uhr kam es im Bereich An der Stadtautobahn im Stadtteil Lütten Klein zu einem körperlichen Angriff auf einen 26-jährigen Mann aus Kamerun.

Der Mann war auf dem Heimweg, als er von bislang drei unbekannten Männern angegriffen und niedergeschlagen wurde. Während die Täter auf den Geschädigten einschlugen, äußerten sie nach den ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei ausländerfeindliche Beleidigungen.

Nach der Tat begab sich der Geschädigte noch selbständig zum nahe gelegenen Polizeirevier Lichtenhagen. Hier wurde er durch hinzugezogene Rettungskräfte ambulant versorgt. Er erlitt verschiedene Prellungen im Gesicht.

Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen um die Tatzeit im Bereich des S-Bahnhofes Lütten Klein auf dem Radweg hinter dem dortigen Fußgängertunnel gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen machen können, sich an die Polizei zu wenden.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Rostock unter der Rufnummer 038208 – 888 2222, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienstelle entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Körperverletzung (215)Lütten Klein (271)Polizei (3451)rechte Parolen (57)

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1 Kommentar

  • es reicht! sagt:

    Langsam wird doch wohl deutlich, dass in Lütten Klein seit der letzten Woche etwas nicht ganz stimmt! Das ist inzwischen schon der zweite rassistische Übergriff oder gar der dritte innerhalb einer Woche? Es wird langsam Zeit, entweder mehr Polizeipräsenz an den bekannten Stellen und Säufertreffs zu zeigen oder dieses Pack einfach mal in eine Ausnüchterungszelle wegzusperren und dem Staatsanwalt zuzuführen! Dieses Gesindel ist doch garantiert schon mehrfach aufgefallen und sollte daher anhand der Personalienaufnahme bei ähnlichen Delikten oder rechtsextremen Gebahren bereits aktenkundig und leicht zu identifizieren sein! Bloss weil man sie nicht vorher für ihre Sprüche angezeigt hat, heisst das noch lange nicht, dass die vorher nicht auffällig waren!

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