Kunst im öffentlichen Raum in Warnemünde

Neue Kunstobjekte für Warnemünde, Pony und Stier kehren zurück, Kunstbeirat soll über den Verbleib der Esperanza abstimmen

13. Februar 2013, von
Bleibt die Esperanza auf der Mittelmole?
Bleibt die Esperanza auf der Mittelmole?

Warnemünde erhält ein neues Kunstobjekt. Darüber informierte gestern Thomas Werner vom Amt für Kultur- und Denkmalpflege auf der Ortsbeiratssitzung. Wenn die Bauarbeiten in der Kirchenstraße abgeschlossen sind, soll es im Bereich zwischen Gemeindehaus und Eisimbiss aufgestellt werden. Nach der Sanierung soll hier die Straße verkleinert und der Fußgängerbereich vergrößert sein, wo es eine Aufenthaltszone mit zwei Bänken geben wird. An dieser Stelle soll es eingeordnet werden.

Diskutiert wird informell schon ein Städtemodell, ähnlich wie es eins von der Rostocker Altstadt an der Marienkirche gibt. Doch noch steht nicht fest, wie es aussehen soll. Bei seiner ersten Sitzung des neuen Kunstbeirates im Mai soll das Kunstwerk auf der Tagesordnung stehen.

Ein weiteres Kunstobjekt soll im Rahmen der Umgestaltung des Kirchenplatzes im Eingangsbereich der Kirche platziert werden. Ein Brunnen kommt jedoch nicht infrage. Durch einen Bürgerschaftsbeschluss ist das schon ausgeschlossen, mangels Finanzierungsmittel. „Wenn man das will, muss man jemanden finden, der das bezahlt“, sagt Thomas Werner.

Schon demnächst sollen die beiden Tierplastiken „Hochlandstier“ und „Pony“ von Heinrich Drake wieder aufgestellt werden, wenn die Bauarbeiten des A-Ja-Hotels abgeschlossen sind.

Ob die Esperanza des Rostocker Künstlers Ené Slawow auch noch nach 2014 an der Spitze der Mittelmole die einlaufenden Schiffe begrüßen kann, soll der neue Kunstbeirat entscheiden. Dies beschlossen die Mitglieder des Warnemünder Ortsbeirates mehrheitlich. Im letzten Sommer hatte Oberbürgermeister Roland Methling die Schenkung an die Hansestadt Rostock an dieser exponierten Stelle aufstellen lassen, obwohl sich sowohl der Ortsbeirat einstimmig, als auch das Amt für Kultur- und Denkmalpflege in einer Stellungnahme sowie eine Gruppe von Kunstsachverständigen in einem Gutachten dagegen ausgesprochen hatten.

Hans-Joachim Richert betonte, dass es nicht nur Gegner der Aufstellung dieser Figur gebe. „Der Warnemünder Verein wird sich dafür einsetzen, an diesem Standort festzuhalten. Diese Figur so zu verteufeln, das finde ich ungerecht.“

Kunstwerke auf den Straßen Warnemündes

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