Schaudepot der Kunsthalle Rostock - Baustart im Herbst möglich

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks übergab gestern die Urkunde zum Zuwendungsbescheid in Höhe von vier Millionen Euro für die Erweiterung der Rostocker Kunsthalle um ein Schaudepot

27. Januar 2016
Übergabe des Zuwendungsbescheides am 26. Januar 2016 in Berlin (v.r.n.l.): Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, Senator Dr. Chris Müller, Sigrid Hecht, Dr. Michaela Selling, Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold (Bild: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)
Übergabe des Zuwendungsbescheides am 26. Januar 2016 in Berlin (v.r.n.l.): Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, Senator Dr. Chris Müller, Sigrid Hecht, Dr. Michaela Selling, Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold (Bild: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Eine Urkunde zum Zuwendungsbescheid in Höhe von vier Millionen Euro konnten gestern Senator Dr. Chris Müller, Sigrid Hecht als Leiterin des Eigenbetriebes Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung und Dr. Michaela Selling, Leiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen, in Berlin aus den Händen von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold entgegen nehmen.

Damit ist die Finanzierung der Erweiterung der Kunsthalle Rostock um ein Schaudepot gesichert. Das Gebäude mit einer Grundfläche von knapp 1.700 Quadratmetern soll unmittelbar neben der Kunsthalle Rostock errichtet werden. Die Zuwendung erfolgt aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ und umfasst etwa 88 Prozent der insgesamt zu erwartenden Kosten. Noch im Herbst 2016 könnte damit der Baustart erfolgen.

Der Entwurf für das neue Gebäude nutzt die Erfahrungen anderer namhafter Museen, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, Kunstwerke auch ohne Ausstellungsbetrieb zu erleben. Neben einer innovativen inneren Raumaufteilung und -konzeption mit sehr flexiblen Schau-Depotflächen sollen vor allem Fassaden und Außenhülle die städtebauliche Wirkung des Ensembles aufwerten und die Sichtbarkeit und Wahrnehmung vergrößern. „Städtebau, Kunstlagerung und Kunstpräsentation sollen sich zu einer neuen Kunst-Raum-Lösung verbinden. Die umlaufende weiße Glashülle soll bei Nacht mittels LED in ein dezentes, sich änderndes, reagibles Farb-Kunstwerk eingebunden werden, so dass das Depot selbst zum Ausstellungsstück, zu einem `Leuchtturm´ wird“, heißt es in der Projektbeschreibung.

Senator Dr. Chris Müller unterstreicht: „Ich danke allen Beteiligten in der Stadtverwaltung, beim Trägerverein und auch im politischen Raum in Schwerin und Berlin, die tatkräftig mitgewirkt haben, dieses so wichtige Projekt auf den Weg zu bringen. Die beabsichtigte Fertigstellung des Erweiterungsbaus im Jahr des 800. Stadtgeburtstags 2018 wird der großartigen Entwicklung der Kunsthalle Rostock noch einmal zusätzlichen Schub verleihen.“

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle

Schlagwörter: Bauvorhaben (74)Kunsthalle (90)

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